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Der Achensee liegt nördlich von Jenbach in Tirol. Er bildet mit dem Achental die Grenze zwischen Karwendelgebirge im Westen und Brandenberger Alpen   im Osten. Der bis zu 133 m tiefe Achensee ist der größte See Tirols. Er hat hervorragende Wasserqualität (annähernd Trinkwasserniveau) bei bis zu zehn Meter Sichtweite unter Wasser. Seine Wassertemperatur ist einem Gebirgssee entsprechend niedrig und überschreitet kaum jemals 20 °C. Gelegentlich wird der Achensee auf Grund seiner Größe und der etwa für Segler und Surfer optimalen Windverhältnisse als Tiroler Meer bezeichnet.   >> mehr Infos

   


Am ersten Tag nach der Ankunft in Achenkirch und der Einquartierung im Hotel ging es gleich zur Rofanseilbahn um die Achensee-Erlebniscard zu kaufen. Mit dem Kauf der Karte hat man sehr viele Vorteile um den Urlaub flexibler zu gestalten. So unternahmen wir gleich darauf hin eine Berg.- und Talfahrt um im Almstüberl an der Bergstation auf über 1800 Meter Höhe, bei Schneeregen, mit einem wärmenden Jägertee den Urlaub einzuläuten. Etwas später starteten wir mit dem Permanenten IVV-Wanderweg Panoramawanderung Achenkirch“ unsere erste Wanderung am Achensee direkt vom Hotel aus. Nach der 15 Km. langen Wanderung kamen wir durchgefroren aber rechtzeitig zum Sektempfang in den Achentalerhof, um im Anschluss der Begrüßung mit einem hervorragenden 5-Gänge-Galamenü für die Mühen des ersten Tages belohnt zu werden.

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Einen wirklich lohnenden Besuch, gerade bei Regenwetter, sind die Swarovski Kristallwelten im etwa 30 km. entfernten Wattens. Weil hier, gerade an Schlechtwettertagen, jede Menge los ist, empfehlen wir gleich bei Öffnung das Museum zu besuchen. Besitzer einer Achensee-Erlebniscard haben freien Eintritt. Leider kann natürlich eine kleine Digitalkamera nicht das rüberbringen was man in den Kristallwelten optisch sowie akustisch erlebt. Am frühen Nachmittag ging es zurück zum Achensee nach Pertisau. Auch hier besteht die Möglichkeit einen Permanenten IVV-Wanderweg zu erwandern. Start und Ziel ist im Informationsbüro Pertisau. Die Wanderstrecke geht ohne große Steigung durch das Falzthurntal bis zur Gramaialm und wieder zurück nach Pertisau (18 Km.). Für Wanderer die die Ruhe lieben ist diese Wanderstrecke nicht zu empfehlen, denn parallel zum Wanderweg führt ein Radweg sowie eine viel befahrene Mautstraße für Autos und Busse, direkt zur Gramaialm hin. Am besten hat uns hier die urige und sehr gemütliche Kashütt`n gefallen, nebst Hüttenwirt, der Vesperkarte, mit einer Vielzahl von Käse, Wurst, Speck und Schinken Spezialitäten.

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Endlich – erster Sonnentag! Gleich nach dem Frühstück nahmen wir den Bus nach Maurach zur Talstation der Rofanseilbahn um uns anschließend in die Höhen des Rofangebirges zu bewegen. Oben auf dem Berg angekommen ging es gleich in Richtung Gschöllkopf mit dem wunderschönen „Adlerhorst“. Von hier hat man einem imposanten 360° Blickwinkel mit all den Gipfeln, Seen und Tälern des nördlichen Tirols. Nach dem kurzen aber steilen Aufstieg, der sich sowieso gelohnt hatte, ging es weiter, zuerst wieder steil bergab, dann recht mühsam hinauf zum höchsten Berg des Rofans – dem Hochiss (weil er so Hoch iss). An diesem Tag hatten wir richtig Glück mit allem was zu einer erfolgreichen Bergwanderung dazugehört, tolles Wetter, gute Fernsicht, blühende Albenblumen, Stimmung und bestens präparierte Wanderwege machten diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Etwas später, wenn man dann zur herrlich gelegenen Dalfazalm kommt, hat man ständigen Blickkontakt mit dem fast 1000 Meter tiefer liegenden Achensee, einfach wunderbar. Natürlich ist auch die Dalfazalm vielen Wanderern bekannt, so kann es hier im Wirtschaftsbetrieb oftmals zu längeren Wartezeiten führen. Von der Dalfazalm führt ein viel begangener Wanderweg, aber mit tollen Aussichten, zurück zur Erfurter Hütte, die direkt neben der Bergstation der Rofanseilbahn liegt, welche wir an diesem Tag auch als knieschonendes Verkehrsmittel bergab benutzt haben.

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Die letzten Sonnenstrahlen in dieser Urlaubswoche nutzen wir zur Umwanderung des Achensees, denn zum Nachmittag waren schwere Gewitter mit starkem Regen angesagt. Gleich nach dem Frühstück liefen wir direkt vom Hotel aus Richtung Heimatmuseum Sixenhof, um auf der Ostseite des Sees unsere Umrundung zu starten. Diese Seite wird hauptsächlich von Radfahrern benutzt, führt direkt neben einer viel befahrenen Bundesstraße entlang, ausschließlich geteert, weshalb es für Wanderer nicht das gelbe vom Ei ist. Ab Buchau wird es interessanter. Die Straße der Musik, Schiffsanlegestellen sowie die Achensee-Dampf-Zahnradbahn sind nun gern gesehene Abwechslungen entlang des Achensees. Um den Achensee noch einmal bei sehr schönem Wetter aus der  Vogelperspektive zu sehen machten wir einen kleinen Umweg zur Karwendel Bergbahn. Nach einer kurzen Rast auf der Terrasse des Alpengasthaus Karwendel mussten wir leider wieder talwärts, um die letzten, aber schönsten Kilometer von Pertisau, bis zum Hotel nach Achenkirch, auf einem wirklich tollen Wandersteig hinter uns zu bringen. Etwa in der Mitte dieses Weges liegt die Gaisalm die nur zu Fuß, oder mit dem Schiff erreichbar ist. Ab hier bekamen wir die vorausgesagte kalte Dusche, auf welche wir aber besten vorbereitet waren. Insgesamt hatte diese Tour eine Länge von 27,3 Km. (Start und Ziel Achentalerhof und Abstecher Karwendel Bergbahn).

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Geplant war an diesem Tag der  Permanente  IVV-Wanderweg  „Gipfel-wanderung Ebnerjoch“, welcher im Informationsbüro in Maurach startet und endet (An.- und Abfahrt mit Bus). In der Hoffnung auf Wetterbesserung am Nachmittag machten wir uns bei starkem Regen und tief hängenden Wolken auf die Wanderung. Doch spätestens auf der Astenau Alpe, wo wir keine 10 Meter Sichtweite mehr hatten, entschieden wir uns für die kürzere Wanderstrecke,  die leicht bergab zur Buchauer Alm führte und dann zurück nach Maurach. Durch den Verzicht auf den Aufstieg zum Gipfel des Ebnerjoch (1957 M.), konnten wir uns länger in der warmen und urgemütlichen Astenau Alpe verweilen. Außerdem waren wir „live“ dabei wie die Bergrettung einen verletzten Wanderer auf dem Schlitten sicher ins Tal bringen musste, was unsere Entscheidung für einen Abbruch bzw. Verkürzung der Wanderung auch gleichzeitig bestätigte.  

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An diesem Urlaubstag, mit zum Teil kräftigen Gewittern, kam unsere erworbene Achensee-Erlebniscard voll auf ihre Kosten. Zuerst ging es mit dem Bus nach Maurach um an der nostalgischen Eisenbahnfahrt mit der Achensee-Dampf-Zahnradbahn teilzunehmen. Dampfend und laut fuhr die Bahn hinunter nach Jenbach im Zillertal, später nach dem umsteigen brachte sie uns ziemlich schleppend zurück zur Schiffsanlegestelle Seespitz an den Achensee. Gleich auf ein Schiff, kurze Seereise nach Pertisau, danach zu Fuß zur Karwendel Bergbahn. Ab der Karwendel-Bergstation wurden endlich die Wanderschuhe geschnürt, doch mussten wir auch hier leider sicherheitshalber auf Gipfeltouren verzichten. Ein einfacher Wanderweg führte uns über die Bärenbadalm zur Weissenbachalm und Weissenbachhütte, danach das Weissenbachtal hinab, über Maurach nach Seespitz. Letztendlich fuhren wir von hier mit einem trocken und warmen Schiff zurück nach Scholastika der Schiffsanlegestelle von Achenkirch.    

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Was das Wetter an unserem letzten Urlaubstag anbelangt, gibt es nicht viel zu sagen, nur dass es noch schlechter war als die vergangenen Tage zuvor. Direkt vom Hotel aus führt ein schmaler Wanderweg (bei Nässe nicht zu empfehlen), und mit einigen schönen Aussichten, hinauf zur Seewaldhütte (1582 m). Zum Glück Aller hatte die Hütte geöffnet, um uns aufzuwärmen, bzw. unsere total durchnässte Kleidung zum trocknen aufzuhängen. Hier trafen wir auch einige Hotelgäste die von Gerti Waldhart zur Seewaldhütte, aber auf anderen und sicheren Wegen, bergauf geführt wurden. Der ursprünglich geplante Abstecher zur Hochplatte wurde aus verständlichen Gründen gestrichen. Beim Rückweg mussten wir noch ein Stück über eine matschige und rutschige Almwiese wo sich jede Menge Gämsen und Murmeltiere verweilten. Etwas später kamen wir auf einen gut begehbaren Fahrweg der ständig bergab durch das Unterautal bis zum Achentalerhof führt. Anschließend gingen wir ein paar Meter weiter zum wirklich sehr interessanten Heimatmuseum Sixenhof. Nach dem Abendessen besuchten wir in Maurach das Open Air Konzert der Zillertaler. Viele aus Rundfunk und Fernsehen bekannte Künstler und natürlich "Die Zillertaler" treten hier kostenlos auf, um sämtliche Einnahmen der Veranstaltung den an Mukoviszidose erkrankten Kindern zu spenden.

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>> Heimatmuseum Sixenhof       >> Achensee-Dampf-Zahnradbahn

 
     
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