Villingen-Schwenningen

Hunderte Wanderer trotzen der Hitze

Zahlreiche Wanderer kommen trotz hoher Temperaturen nach Marbach zum Internationalen Volkswandertag

Auf ein schönes Wanderwochenende blicken die Mitglieder der Wandergruppe Schwarzwaldfalken zurück. Mit Start und Ziel an der Festhalle in Marbach konnten am Samstag und Sonntag wieder zahlreiche Wanderer auf den fünf, zehn und 20 Kilometer langen Strecken auf ihre Kosten kommen. Temperaturen über 30 Grad Celsius schreckten die Wanderer nicht ab, sie kamen zahlreich.

Und die Organisation hat wie bereits in den Vorjahren bestens geklappt. Man brauchte viele Helfer, denn auch in diesem Jahr kamen hunderte Wanderfreunde, 800 bis 1000, schätzte Elfriede Koslowski, die Vorsitzende, im Vorfeld. Sie war zuständig für die Organisation des 14. Volkswandertages in Marbach. Glücklicherweise könne man da immer auf die Hilfe der Mitglieder aus befreundeten Vereinen rechnen, sagte sie. Auch am vergangenen Wochenende, wurden die Wanderfreunde unterstützt. Am Samstag halfen die Mitglieder der Narrozunft aus Niedereschach und am Sonntag standen die Freunde des Tuninger Wandervereins bereit, um zu helfen. Und Unterstützung war angesagt, hatte man doch alle Hände voll zu tun, die Wanderer an den verschiedenen Stationen mit Essen und vor allem mit Getränken zu versorgen. Und nach dem Zieleinlauf wurden die Teilnehmer in der Festhalle verköstigt.

Paul Munz und Ehefrau Waltraud aus Baienfurt, beide versierte Wanderer, sind an diesem Tag schon zeitig losgelaufen und sitzen bereits um 11.30 Uhr beim wohlverdienten Mittagstisch, als einige Nachzügler erst auf die Reise gehen. In der Mittagshitze müsse man natürlich noch mehr trinken, wissen Elfriede Vogel und ihr Begleiter Rolf Schneider aus Villingen-Schwenningen. Deshalb waren sie auch froh, als sie nach fünf Kilometern die erste Station in Rietheim erreichten. Dort stehen die Wanderfreunde Richard Zwing und Uwe Jansen von den Wanderfreunden aus Wurmlingen bereit, um die Wanderer mit Tee und anderen Getränken zu versorgen. Man helfe sich gegenseitig, sonst wäre solch ein Wandertag gar nicht zu stemmen, sagt Uwe Jansen, und schenkt bereits dem nächsten Wanderfreund einen Becher Tee ein.