Loßburg

Kälte kann Wanderer nicht schrecken

Zu den 40. Internationalen Pfingstwandertagen hatte der SV Betzweiler-Wälde eingeladen. Rund 1000 Wanderer waren dabei mit von der Partie.

Die Teilnehmer konnten zwischen verschiedenen Streckenlängen wählen: 5, 10 oder 20 Kilometer. Unter den rund 1000 Wanderern, die sich an den beiden Tagen insgesamt beteiligten, waren auch Amerikaner und Franzosen. Waren es am Pfingstsonntag etwa 400 Wanderfreunde, so gingen am Montag rund 600 Teilnehmer an den Start. Die Wanderer lernten die reizvolle Umgebung rund um Betzweiler, Wälde, Sterneck und 24-Höfe kennen.

Es galten die Richtlinien des deutschen Volkssportverbands. Gestartet wurde ohne Sollzeit. Manche Wanderer verzichteten auf einen Stempel, für andere gehörte der Eintrag in den Wanderpass quasi zum Pflichtprogramm. Kondition war bei manchem Anstieg gefragt. Doch bei kühlen Temperaturen kamen die Teilnehmer auch nicht so schnell ins Schwitzen. Und der Regen hielt sich weitgehend zurück.

Mit bis zu 50 Helfern waren der SV Betzweiler-Wälde und die Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Betzweiler-Wälde im Einsatz. In der voll besetzten Heimbachhalle unterhielt der Musikverein Betzweiler bei einem zweistündigen fetzigen Frühschoppenkonzert.

Bei der Siegerehrung dankte Vorsitzender Robert Eisele vom SV Betzweiler-Wälde allen Helfern. Dabei erinnerte er an den verstorbenen Wanderführer Willi Finkbeiner. Als Abteilungsleiter Wandern hatte dieser von 1983 bis 2013 die Wandertage organisiert. Durch seine Arbeit sei Betzweiler-Wälde weit über die Landesgrenze hinaus bekannt geworden.

Gemeinsam mit Christa Frommann nahm Eisele die Siegerehrung vor. "Wandern bedeutet ein Stück Lebensqualität", betonte Eisele. Beim Wandern könne man ohne Zeitdruck die Natur genießen. Insgesamt 57 Gruppen nahmen an den Wandertagen teil. Als stärkste Gruppe wurde Marschalkenzimmern mit 91 Teilnehmern mit einem Präsent ausgezeichnet. Platz zwei erreichten die Wanderer aus Rotfelden mit 61 Teilnehmern, gefolgt von den Wanderfreunden aus Sulgen mit 51 Wanderern. Platz vier ging an die Wandergruppe Schömberg mit 48 Startern.

Als größte Schwarzwaldvereinsgruppe präsentierte sich Betzweiler-Wälde mit 152 Teilnehmern.

Eisele dankte dem Hausmeister der Heimbachhalle, Dietmar Walz, dem Bauhof, dem DRK, der Feuerwehr und den Sponsoren für ihre Unterstützung.