800 Männer und Frauen in 60 Gruppen auf drei Strecken unterwegs

Die Wallbacher hatten bei der Ausrichtung der 35. Internationalen Wandertage teilweise Pech mit dem Wetter, aber die Teilnehmer waren alle gut gerüstet.

Rund 100 Teilnehmer weniger als im vergangenen Jahr hatten die Wanderfreunde Wallbach bei der Ausrichtung der 35. Internationalen Wandertage am Wochenende zu verzeichnen. Die etwa 800 Wanderer starteten in 60 Gruppen und hatten drei Strecken zur Auswahl, wobei die längste beinahe wortwörtlich ins Wasser gefallen wäre. Die größte Gruppe stellten die Wanderfreunde Weil am Rhein mit 70 Teilnehmern und erhielten dafür die erste Platzierung. Zweite wurden die Wanderfreunde Rhein-Wehra Öflingen mit 50, dicht gefolgt von den Hotzenwälder Wanderfreunden aus Laufenburg/Murg mit 48 Startern.

Um dem unterschiedlichen Wanderleistungsniveau zu entsprechen, standen wieder drei Touren mit Start und Ziel bei der Flößerhalle zur Auswahl. Die längste hatte 20 Kilometer und führte von der Flößerhalle hinauf zum Bad Säckinger Bergsee und anschließend nach Brennet. Den Rhein entlang ging es durch die Wehrabucht nach Schwörstadt und über den Eichbühlhof zurück an den Start. Diese Strecke wäre allerdings fast ausgefallen, erklärte Gerald Ebner, Vorsitzender der Wanderfreunde Wallbach. Grund war das gegenwärtige Hochwasser. Wäre der Rheinpegel weiter gestiegen und die Wehrabucht unter Wasser gestanden, hätte diese Tour ausfallen müssen. Der Zehn-Kilometer-Rundkurs führte ebenfalls hinauf zum Bergsee und nach Brennet, ehe es wieder nach Wallbach zurück ging. Die mit fünf Kilometern kürzeste Strecke führte nach Brennet und zurück. Unterwegs gab es Kontrollstellen, wo die Wanderkarten abzustempeln waren. Dort gab es auch Verpflegung.

 

Den gestarteten Wandersleuten machte der Regen nichts aus: Getreu dem Motto, es gibt nur schlechte Kleidung, aber kein schlechtes Wetter, ging es mit Regenkleidung und Schirmen los. Die Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, dem Elsass, sowie der Inner- und Ostschweiz hatten keine Bestzeiten zu laufen, mussten sich wohl aber an ein Zeitfenster halten. Bei Sonnenschein und wärmeren Temperaturen klang das Wanderwochenende am Sonntagnachmittag in der Flößerhalle aus.