Schonach

Bus aus dem Elsass tut der Bilanz ganz gut

Vom Wetter nicht gerade begünstigt war der Internationale Wandertag des Skivereins Rohrhardsberg (SVR). Am Samstag zu heiß, am Sonntag verhinderten Gewitter das Wandervergnügen in der herrlichen Landschaft rund um den Rohrhardsberg.

Es waren nur knapp 360 Wanderer, die die Wanderstrecken mit sechs und zehn Kilometern in Angriff nahmen, wie der Vorsitzende des SVR, Siegfried Burger, etwas enttäuscht bilanzierte. Aber am Samstag drückte die Hitze zu stark, am Sonntag kündigten sich schon früh Gewitter an. Immerhin rettete ein Bus voller Wanderer aus dem Elsass die Bilanz noch etwas. Dabei hatten sich die Vereinsmitglieder mit der Streckenauswahl wieder ins Zeug gelegt, um die 40. Ausgabe der IVV-Wanderung so attraktiv wie möglich zu machen.

So ging die Strecke vom Festzelt am Skilifthaus abwärts Richtung Korallenhäusle und Farnbauernhof. Dort wartete schon der erste Streckenposten auf die Wanderer, bevor es wieder hinauf Richtung Hintere Vogte ging. Dort teilen sich die Strecken.

Die Sechs-Kilometer-Variante führte über die Feldern zum Mühlebühlbrücke und wieder hinauf zum Festzelt, der "Zehner" ging zur Vorderen Vogte, Herrenkreuz und Hohlenbach hinunter zum Eschenbühl. Dort befand sich der zweite Kontrollposten mit Verpflegungsstation. Von hier führte der Weg weiter über den Gitschbühl zur Feldern und von dort dann wieder zurück ans Festzelt.

Dort angekommen, konnten sich die Wanderer bestens stärken, die rund 25 Helfer des SVR boten hier allerlei Leckeres an und auch Kaffee und Kuchen lockten.

Am Sonntagnachmittag sollte eine kostenlose Greifvogel-Flugshow zum Höhepunkt werden, allerdings regnete es in Strömen. Doch Falkner Franz Ruchlak aus Löffingen-Bachheim und sein Helfer ließen sich davon nicht abhalten, und immerhin hatten sich doch einige Zuschauer eingefunden, um die imposanten Vögel zu sehen.

Uhu-Dame Berta, Steppenadler Leica und Seeadler Arun boten auch einen beeindruckenden Anblick und Ruchlak hatte allerlei interessante Informationen zu den Vögeln. Auf seinem Arm sitzend, führte er diese durchs Publikum, auch Turmfalken hatte er mit dabei. Das große Interesse der Zuschauer, die auch etliche Fragen stellten, belohnte er dahin gehend, dass er mit einem Exemplar dieser eher kleinen Greifvogelart ins Festzelt ging, hier durfte der eine oder andere Gast, vor allem Kinder, sich den Falknerhandschuh anziehen und den Vogel derart geschützt auch selbst einmal halten.

Den Abschluss fanden die 40. Wandertage mit der Tombola mit Bargeldpreisen, Übernachtungen und Warengutscheinen.