Wandern im Frühlingsland

Der 39. Eichstetter Volkswandertag zog Teilnehmer aus einem weiten Umkreis an.

Begünstigt durch die schon erwachte Natur, fanden sich am Sonntag über 1200 Wanderfreunde in Eichstetten ein, um an der von den Wanderfreunden organisierte 39. Internationale Wanderung rund um das Kaiserstühler Wein- und Gemüsedorf teilzunehmen.

Mit Omnibussen oder Pkws, aber auch mit Bus und Kaiserstuhlbahn reisten die vielen Wanderfreunde an und begaben sich zum Start und Zielort in die Turn- und Festhalle. Wer von weiter angereist kam, so wie beispielsweise die Wanderer aus Bühlingen bei Rottweil oder aus Rohrbach bei Heidelberg, nutzte auch das Frühstücksangebot, bevor zum Volkswandertag gestartet wurde.

Zur Auswahl hatte Wanderwart Heinz Rinklin zwei Streckenvarianten mit zehn und mit sechs Kilometern ausgeschildert, damit auch Ortsfremde sich nicht verlaufen. Die Wanderstrecke führte in diesem Jahr durch die südlichen und somit auch über Bötzinger Gemarkungsteile, mit wenig asphaltierten Wegen, was viele Wanderer sehr begrüßten. So auch die fast 80-jährige Ivonne Beysang aus Colmar, die sich mit ihrer Schwester Helene gerne zu Blütenwanderungen am Kaiserstuhl einfindet. Wanderer kamen aber nicht nur aus dem Elsass, sondern auch aus der Schweiz, dem Hochschwarzwald und dem Allgäu. Eine wirklich große "Wandergemeinschaft", erkennbar an längst geschlossenen Freundschaften mit herzlichen Begrüßungen.


Gelegenheit, um sich auszutauschen, bestand nach der Wanderung, denn der Schirmherr, Bürgermeister Michael Bruder, überreichte den größten Wandergruppen auch noch Weinpräsente. So den Wanderfreunden aus Wallburg (bei Ettenheim) die mit 53 Personen die größte auswärtige Gruppe war, dicht gefolgt von Freiamt mit 52, Rohrbach mit 50 und der Wandergemeinschaft Glottertal-St. Peter mit 49 Teilnehmern. Aus dem elsässischen Marckolsheim folgten 48 Wanderfreunde der Einladung und von den Eichstetter Vereinen hatte der Sportclub die meisten Mitglieder (52) mobilisiert und zur Bewegungstherapie ermuntert.