Mehr als 70 Gruppen sind beim Wandertag vertreten

Die Vielfalt der Wälder haben 1731 Wanderer auf den Strecken in der hiesigen Region erlebt. Sie pflegten die Tradition des Volkssportvereins Schömberg (VSV), der den Nordschwarzwald-Wandertag ausrichtete.

"Die Wanderstrecken führten auf zum Teil neuen Wegen für die Volkswanderung durch das Grüne Gold unserer Wälder", fasste Hansjörg Kappler, VSV-Vorsitzender und Hauptorganisator zusammen. Fünf verschiedene Distanzen, darunter auch der Marathon, um Schömberg herum sowie durch Unterreichenbach, Bad Liebenzell, Calw und Oberreichenbach lenkten die Teilnehmer. Ein Drachen und das Glückspärchen auf einem Stoff-Aufnäher erinnerten die 216 Marathon-Wanderer an die zurückgelegte Strecke. Denn damit zeichnete der VSV diese Leistung aus. "Das ist eine stattliche Zahl", sagte Reinhold Burgbacher, stellvertretender Ortsvorsteher. Er war begeistert über den großen Zuspruch.

Zudem wurden die größten Gruppen belohnt. Denn wie Kappler berichtete, hatten sich mehr als 70 Gruppen aus Vereinen angemeldet, von denen zehn mit dem Bus anreisten, allein vier aus dem Elsass. Ein Bus war aus Luxemburg nach Langenbrand gekommen. Gleichwohl stellten die französischen Wanderfreunde aus Bischwiller mit 58 Personen die größte Gruppe, gefolgt von den Nachbarn aus Schirrhein mit 52 sowie dem 50-köpfigen saarländischen Besuch aus Siersburg.

"Bewegung, Spaß und Begeisterung an der Natur ganz ohne Stress werden groß geschrieben", verwies Kappler auf die Rahmenbedingungen ohne Wettbewerbsdruck. Deshalb sei jeder Wanderer, der eine Strecke absolviert habe, ein Sieger. Umso mehr freuten sich die Gastgeber, die mit 75 Mitgliedern die zweitägige Veranstaltung schulterten, dass auch 43 Jugendliche dabei waren. Sie konnten auf der sieben oder zehn Kilometer langen Strecke zusätzlich ein Zahlen-Buchstaben-Rätsel lösen, mit dem es galt, Berufe zu raten. Kleine Souvenirs des VSV belohnten sie dafür.