506 Teilnehmer bei 23. Volkswandertagen in Murg

Zu den 23. Internationalen Volkswandertage in Murg kommen Vereine aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz. Wallbacher Verein hat die Nase vorn.

Zu ihren 23. Internationalen Volkswandertagen luden die Hotzenwälder Wanderfreunde Laufenburg-Murg an diesem Wochenende die Bevölkerung nach Murg ein. 506 Wanderer aus ganz Baden-Württemberg, der benachbarten Schweiz sowie Frankreich machten sich am Samstag und Sonntag auf den Weg und legten sechs, elf oder gar 21 Kilometer in der Murger Umgebung zurück. Ausgangspunkt und Ziel waren jeweils die Murgtalhalle.

„Wir hatten an beiden Tagen 506 Wanderer und damit weniger als 2013“, bilanzierte Anton Huber, Vorsitzender der Hotzenwälder Wanderfreunde. Sicher sei die Beteiligung wetterbedingt etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr, doch gäbe es Wanderer, die sich davon nicht beeindrucken ließen. Immerhin kam ein Bus voll Wanderfreudiger aus Fischbach am Bodensee und einer aus Bietigheim-Bissingen. Selbst von Frauenfeld reisten die Wanderskollegen nach Murg, um dessen Umgebung vielleicht auch besser kennenzulernen. „Auch sonst rentiert sich Murg mit vielen Attraktionen in seinen Ortsteilen. Murg ist eine Wanderung wert“, plädierte Gemeindevertreter Manfred Kumpf bei der Siegerehrung.

Und wahrlich führten die Strecken durch die herrliche Natur und ließen so manchen besonderen Ausblick gen Alpen zu. Neben der Freude am Wandern ist der Sinn der Veranstaltung, neue Mitglieder zu gewinnen und Interessierte fürs Wandern zu begeistern. „Es ist ganz ungezwungen. Man kann in der Gruppe oder auch allein wandern und lernt immer wieder nette Gleichgesinnte kennen. Für alles ist gesorgt“, sagte Kumpf. „Viele vergessen, dass solche Volksmärsche teils von den Krankenkassen mit Bonuspunkten honoriert werden“, sagte Anton Huber, der sich besonders über einen Zuwachs an jungen Wanderern freuen würde.

Als Sieger bei den größten IVV-Vereinsgruppen ging Wallbach mit 43 Teilnehmern hervor. Platz zwei belegte Oberhof mit 41 Teilnehmern, gefolgt von Öflingen mit ebenfalls 41 Teilnehmern. Auf dem vierten Rang fand sich Bietigheim-Bissingen mit 31 Teilnehmern wieder. Weil platzierte sich mit 29 Teilnehmern auf Rang fünf und die Gruppe aus Birndorf belegte mit 27 Teilnehmern Platz sechs. Bei den größten örtlichen Vereinen hatten die Obersäckinger Hexen (14 Teilnehmer) die Nase vorn. Die Moosteufel Hänner kamen mit zehn Teilnehmern auf Rang zwei.