Lauterbach

Mit dem Gütesiegel im Gleichschritt

Mit seiner Zertifizierung erfüllt der "Lauterbacher Wandersteig" sämtliche Kriterien zur Touristik-Offensive mit dem Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland". Am Wochenende wurde er eingeweiht. Der neue Qualitätsweg verläuft an markanten Grenzsteinen der ehemaligen Grenze zwischen Baden und Württemberg vorbei und ein Stück auf dem Mittelweg Pforzheim – Waldshut entlang. Auf einer Länge von rund 34 Kilometern sind Höhenunterschiede von 568 auf 879 Meter zu überwinden. Es werden zwei Etappen empfohlen.

Bei der Einweihung am Samstag bedankte sich Bürgermeister Norbert Swoboda bei den Mitgliedern der Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Lauterbach für deren praktische Umsetzung. Sein besonderer Dank richtete sich an den Ideengeber Harald König und an die beiden Hauptakteure Edgar Braun und Hans-Jürgen Brugger. Zusammen mit Renate Braun, Arnolf Brucker, Josef Müller, Kurt Gießer und Egon Fehrenbacher erbrachten sie insgesamt 525 Stunden an ehrenamtlichem Engagement. Mit der Neuausschilderung der Wanderwege, des Planetenwegs, des Waldmännlewegs und des neuen Wandersteigs habe die rührige Ortsgruppe bereits vier große Projekte auf Lauterbacher Gemarkung geschultert, stellte Swoboda fest.

Der Vorsitzende Oliver Binder erwähnte, die Einweihung des Wandersteigs sei auch ein Geschenk an den Hauptverein, der in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Nicht zuletzt durch den Schwarzwaldverein erlebe das Wandern in heimischen Gefilden ein tolles Comeback.

Das Zertifikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erweise sich zunehmend als ein Aushängeschild des deutschen Wander-Tourismus, sagte Binder. Die Vorsitzende des Schwarzwald-Bezirks Fohrenbühl, Monika Recktenwald (Blumberg), überbrachte Grüße des Präsidiums und stellte fest, Lauterbach erweise sich als tolles Wandergebiet.

Die Vorsitzende der Lauterbacher Ortsgruppe, Veronika Oehler, meinte gegenüber unserer Zeitung: "Der neue Wandersteig ist ein sehr interessanter Weg, der alle charakteristischen Merkmale unseres Schwarzwaldes beinhaltet." Ihr Amtsvorgänger Hans Huber erwähnte, das Motto des Hauptvereins laute in seinem Jubiläumsjahr "150 Jahre wegweisend". "Die Einweihung des Lauterbacher Wandersteiges ist ein gutes Beispiel dafür."

Andrea Müller vom Tourismus-Büro Schramberg erklärte derweil: "Ein gutes Projekt. Schön, dass es so was in der Region gibt." Und der ehemalige Vorsitzende des Bezirks Fohrenbühl, Hans-Jürgen Brugger, stellte fest: "Ich glaube, diejenigen, die den Weg wandern, sind begeistert. Beide Strecken bieten sehr viele markante Aussichtspunkte und beinhalten auch viele kleine Denkmale."

Co-Initiator des Wandersteiges und Bestandserfasser des Deutschen Wanderverbandes, Edgar Braun ist unterdessen der Meinung, dass der Wandersteig so vielseitig sei, dass er jedem etwas biete. "Wir haben ganz bewusst eine Strecke über Tennenbronn und Schramberg gewählt, um den Weg noch interessanter zu gestalten."

 

Lauterbach

Reizvollen Weg persönlich bewältigen

Im Januar erhielt der "Lauterbacher Wandersteig" das Zertifikat "Wanderbares Deutschland". Diese Auszeichnung legt den Grundstein für ein eindrucksvolles Wander- und Naturerlebnis. Der "Lauterbacher Wandersteig", der von den Mitgliedern der Ortsgruppe Lauterbach des Schwarzwaldvereins initiiert und umgesetzt wurde, soll nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu diesem Zweck ist eine Wanderung in zwei Etappen geplant, zu der alle Natur- und Wanderfreunde eingeladen sind.

Die erste Etappe startet am mogigen Samstag, 26. April, um 12 Uhr am Rathaus Lauterbach.

Die Etappe führt über die Stationen Bergkapelle Trombach, Reute, Purpen, Zollernblick, Vogtsandres zum Güntersberg. Von dort geht es über den Käppelehof, Weberhäusle auf dem Planetenweg zum Fohrenbühl. Die Gehzeit beträgt fünf bis fünfeinhalb Stunden. Die Strecken ist rund 17 Kilometer lang.

Die zweite Etappe beginnt am Sonntag, 27. April, bereits um 10 Uhr am Wanderparkplatz Fohrenbühl.

Diese Etappe führt am Gedächtnishaus vorbei auf dem Mittelweg zum Kohlplatz. Weiter geht es über die Stationen Kapfhäusle, Rotwasser, Kienbronn, Waldmännleweg, Hartskäpfle zur Moosmannshöhle. Nach der Ruine Hohenschramberg führt die Etappe weiter über die Stationen Felsenmeer, Gräfin-Elisabeth-Felsen, Schlosshof, Koppenwegle, Imbrand, Rabenfelsen, Kreuzfelsen, Galerie Wilhelm Kimmich und am Narrenbrunnen vorbei zum Rathaus. Die Gehzeit beträgt rund sechs Stunden.

Die Strecke ist rund 17 Kilometer lang. Bei dieser Etappe ist kein Abschluss geplant.

Ein Fahrer-Transfer zu den Autos ist an beiden Tagen organisiert. Ein Flyer mit weiteren Informationen liegt in der Tourist-Info aus.