Gäste kommen von weit her

Trotz geringerer Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr herrschte beim Wandertag in Marschalkenzimmern beste Stimmung.

Den 35. Wandertag bei den Wanderfreunden Blumental in Marschalkenzimmern begleitete die Kapelle des Musikvereins Marschalkenzimmern unter der Leitung von Andras Bori mit passender Musik. Zum Frühschoppen und über die Mittagszeit hatten sich viele Wanderer und Essensgäste in der Mühlwieshalle eingefunden.

Die Stimmung war bestens, Musiker und Gäste sangen zwischendurch das Schwabenland-Lied: "Ich lieb’ die Alb und ihre schönen Höhen, den Neckar, Donau, Bodensee und Rhein".

Dass die Bezeichnung "Internationaler Wandertag" gerechtfertigt ist, zeigten die Autokennzeichen Luzern, Westhouse und Bindernheim (Frankreich) und von weit her gereiste Wanderer aus Hamburg, Sigmaringen, Konstanz, Ravensburg, Freiburg, Offenburg, Bühl und Göppingen. Der Gastgeber war gerüstet, und Frühaufsteher konnten ab 7 Uhr in der Mühlwieshalle frühstücken und auf eine der beiden Strecken gehen.

Die paar Regentropfen konnten um diese Zeit niemanden abhalten. Bis größere Gruppen aus Zell-Weierbach, Malsch bei Heidelberg, Oberrotweil und Bindernheim mit den Bussen ankamen, hatten sich die Wolken gelichtet. Mit Begeisterung gingen die Gruppen auf die Wanderstrecken, die vom DRK-Streckendienst befahren wurden.

Zur Mittagszeit lobte Ortsvorsteher Gerhard Röhner in der voll besetzten Halle den gut organisierten Wandertag. Wenngleich die Teilnehmerzahl gegenüber den Vorjahren auf 600 gesunken ist, war es für ihn eine Freude, die fünf größten Wandergruppen zu beglückwünschen und zusammen mit der Vorsitzenden Erika Lamparter Geschenke zu übergeben. Oberrotweil belegte mit genau 50 Personen den ersten Platz, Bindernheim wurde mit 33 Teilnehmern Zweiter. Dritter wurden mit jeweils 32 Personen Eichelberg und Zell-Weierbach, Vierter Wallburg bei Rust (31 Wanderer).

Bei Kaffee, Kuchen und intensiven Begegnungsgesprächen klang der Wandertag aus.