Die Wanderfreunde Rhein-Wehra suchen dringend nach neuen Mitstreitern

Die Wanderfreunde Rhein-Wehra freuen sich über eine große Resonanz beim Internationalen Wandertag. 489 Teilnehmer gehen auf die vorbereiteten Strecken.

Mit 489 registrierten Wanderern verzeichneten die Wanderfreunde Rhein-Wehra am Sonntag einen großen Erfolg für ihren 37. Internationalen Wandertag. Die Öflinger Schulsporthalle füllte sich vollständig, als es nach dem Startschluss um 13 Uhr für die Ankommenden zum gemeinsamen Mittagessen ging. "Alleine fünf Busse sind heute angereist mit Freunden, um hier zu wandern – damit haben wir nicht gerechnet und freuen uns sehr über diesen Zuspruch", sagt der Vereinsvorsitzende Ernst Büttgen.

Viel Organisationsarbeit ist dem großen Tag vorausgegangen. Küche und Bewirtung haben die Mitglieder gestemmt, die Strecken von sechs und elf Kilometern ausgeschildert und mit zwei Verpflegungsstationen mit Kontrollpunkten ausgestattet. Geholfen haben ihnen der Gesangverein Eintracht Öflingen und die Narrenzunft Öflingen. Als Helferdienst standen die Mitglieder des Roten Kreuzes Öflingen parat. "Drei Tage Aufbau und detaillierte Planungen im Vorfeld – gut, wenn man ein zuverlässiges Team im Rücken hat", sagt Büttgen.

Wanderer von Vereinen aus der weiteren Region sowie aus der Schweiz und aus Frankreich versammelten sich nach ihren Naturerfahrungen zwischen Öflingen und dem Bad Säckinger Bergsee in der Schulsporthalle in Öflingen, um sich zu treffen, gemeinsame Kontakte zu pflegen und Erfahrungen auszutauschen. "Das ist ein wichtiger Punkt, denn die Gemeinschaft und die Geselligkeit schweißt uns über die Grenzen hinweg zusammen", berichtet Ernst Büttgen, der sein Amt als Vorsitzender der Wanderfreunde Rhein-Wehra seit vielen Jahrzehnten innehat.

Für die Vereine, die mit den meisten Teilnehmern zum Wandertag angereist waren, gab es Auszeichnungen. Die Wanderfreunde Albstadt stellten die stärkste Truppe mit 38 Personen, dahinter folgten in der Liste der größten Gruppen Jettingen aus Frankreich und Hildrizhausen mit jeweils 35 Wanderern. Freuen konnten sich auch die Teilnehmer der Vereine aus Bietigheim-Bissingen, Leutwil-Teufenthal-Unterkulm aus der Schweiz, Wallbach, Murg und Oberhof über Auszeichnungen.

Nachwuchs werde in den Vereinen sehr vermisst, sagt Büttgen. Es werde viel und gerne gewandert, d och dafür einem Verein beizutreten, stelle leider für viele eine Hürde dar, bedauert er. Dabei könne ein Verein so vieles bieten – gemeinschaftliches Erleben und große Ereignisse, die man gemeinsam auf die Beine stelle sowie Erfahrungsaustausch. "Wir würden es so sehr begrüßen, wenn sich uns mehr Menschen anschließen würden und unseren Verein mitbeleben, egal ob alt oder jung – reinschnuppern ist jederzeit gerne willkommen", sagt er.