Wanderer trotzen bei 25. Volkswandertagen Wind und Wetter

Die Internationalen Volkswandertage, die die Hotzenwälder Wanderfreunde Laufenburg-Murg zum 25. Mal organisierten, lockten ingesamt 380 Teilnehmer. Vorsitzender Anton Huber ist mit Verlauf trotz Regen zufrieden.

Echtes Jubiläumswetter sieht anders aus. Anstatt Sonnenschein war am vergangenen Sonntag, dem zweiten Tag der Internationalen Volkswandertage Laufenburg-Murg, Regen und Kälte angesagt. Zum 25. Mal hatten die Hotzenwälder Wanderfreunde Laufenburg-Murg den Volkswandertag organisiert und sich natürliches aus diesem Anlass volles Haus gewünscht.

Gut 380 Teilnehmer standen schließlich auf der Meldeliste. Aber auch wenn das nasskalte Wetter sicher den einen oder anderen älteren Teilnehmer vergrault hatte, Vorsitzender Anton Huber blieb pragmatisch: "Man muss zufrieden sein. Es hätte laut Wetterbericht noch schlimmer kommen können."

Die befreundeten Wandervereine jedenfalls hatten sich vom Wetter nicht abschrecken lassen. Der Erstplazierte bei der Siegerehrung am frühen Nachmittag in der Murgtalhalle, die Wanderfreunde Rhein-Wehra, brachte jedenfalls stattliche 52 Wanderer und Wanderinnen an den Start. Auf dem zweiten Platz dann die Wanderfreunde Wallbach, die mit 43 Personen auf die Strecke gingen. Platz drei war in diesem Jahr für die Feuerwehrwandergruppe Oberhof, die mit Personen dabei war.

Bei den örtlichen Nicht-Wandervereinen hatten die Obersäckinger Hexen mit 26 Teilnehmer die Nase vorn. Ihnen auf den Fersen war die Narrenzunft Hänner mit sieben Personen. Eine Veranstaltung braucht viele helfende Hände. So waren an den beiden Wandertage rund 50 Helfer im Einsatz. Unter ihnen auch der DRK-Ortsverband Luttingen. Ihnen allen galt der besondere Dank von Anton Huber.

Die vielen Helfer waren sowohl in der Murgtalhalle, dem Start und Ziel, wie auch auf den Strecken aktiv. Richtung Rhina ging es für die 6 Kilometer Strecke, Richtung Murgtal, Lochmühle und Harpolingen für die elf Kilometer und weiter bis Wieladingen für die 21 Kilometer. Der Blick zurück zeigt, wie sehr sich das Wanderverhalten in den vergangenen 25 Jahren verändert hat. Damals gingen noch bis 1400 Wanderer an den Start. Heute sind vermutlich nicht weniger unterwegs, aber eben nicht mehr in den Vereinen.