Rund 1600 Wanderer in und um Berghaupten auf Tour

Zu ihren Internationalen Volkswandertagen, zur 41. Auflage, konnten die Wanderfreunde Berghaupten trotz des schlechten Wetters am Sonntag wieder gut 1600 Teilnehmer begrüßen.

International waren auch die 41. Wandertage in Berghaupten. Wer sich am Samstagmittag bei schönem Wetter den Weg durch die Wandergruppen in die Schlosswaldhalle bahnte, hörte neben Badisch und Schwäbisch auch Elsässisch. Viele Wanderer kamen außerdem aus der Schweiz, aus Belgien und Österreich. Sieben Vereine reisten mit dem Bus an statteten zugleich den Gegenbesuch bei den Wanderfreunden Berghaupten ab. Und trotz des dürftigen Wanderwetters am Sonntag  gab es viel Lob für die Organisation und hervorragenden Wanderwege.

Neben den üblichen Wanderstrecken über fünf und zehn Kilometer wurde recht stark die Halbmarathonstrecke angenommen. Auch Freunde der permanenten Wanderstrecken kamen nicht zu kurz, sie konnten wählen zwischen sieben und 14 Kilometern. Alle Strecken führten zu 80 Prozent durch Reben und die herbstlichen Wälder, die nicht zuletzt mit tollen Aussichtspunkten begeisterten. Reichlich Lob ernteten die Gastgeber zudem für die gute Bewirtung in der Halle. Dort nahm Bürgermeister Jürgen Schäfer am Sonntag nach seinem Grußwort die Preisverteilung vor. Wie Jahre zuvor landeten die Wanderer vom Panda-Club Westhouse/Elsass auf dem ersten Platz der ausländischen Vereine. Es folgten der March Club Forstfeld, die Wanderfreunde Boofzheim und auf dem vierten Platz die Lauw-Trotters aus dem Elsass, die zum zweiten Mal mit dem Bus in Berghaupten waren. Den 5. Platz belegte Bindernheim vor den Scholletrappern aus Reichstett bei  Erstein. Ehrenpreise gab es für die kleineren Gruppen.

Mit Zubringerdienst

Bei den deutschen Vereinen belegten die Wanderfreunde von Grombach/Kraichgau den ersten Platz vor dem Wanderclub Billigheim-Elztal. Dritter wurde Heidelberg-Boxberg vor VSV Wiesbaden und WF Schöntal-Westernhausen. Auch diese fünf Vereine reisten per Bus an. Schömberg/Nordschwarzwald wurde Sechster vor Reichenbach-Gengenbach, Titisee-Neustadt, Elgersweier, Tuningen-Baarkreis, Dörlinbach, Lichtenau-Muckenschopf, Schramberg-Sulgen und Flacht vor Grafenhausen. Die Wanderfreunde aus Waghäusel-Wiesental, Malsch und Eichelberg reisten mit dem Zug an und wurden von den Wanderfreunden Berghaupten, die einen Abhol- und Zubringerdienst eingerichtet hatten, am Bahnhof Gengenbach abgeholt. Weitere Gruppen mit über 20 Teilnehmern erhielten ein Erinnerungsgeschenk. In der Auf- und Abbauphase sowie bei der Veranstaltung waren rund 100 Helfer im Einsatz, dazu am Wochenende die Feuerwehr Berghaupten und der DRK-Ortsverein Gengenbach. Die Blaskapelle »Ä-Muggeseggele Blech« sorgte für Live-Musik.

100 Helfer im Einsatz

»Wir sind zufrieden, dass alles reibungslos und ohne größere Vorkommnisse verlief und der Wettergott, der es am Sonntag regnen ließ, wenigstens am Samstag ein Einsehen hatte und ein paar Sonnenstunden bescherte«, so der Vorsitzende Karl Gresbach auch mit Blick auf die rund 4000 Euro Kosten für diese Veranstaltung.