Ein Magnet für Volkswanderer

Zur 44. Internationalen Herbstwanderung kommen rund 800 Wanderer auf Einladung des Motorsport Racing Teams nach Freiamt.

Gut zu Fuß musste man auch beim 44. Internationalen Herbstwandertag des ADAC-Motorsport Racing Teams Freiamt sein. Rund 800 Wanderfreunde haben am Sonntag am weithin bekannten Wandertag teilgenommen, darunter Gruppen von rund 30 Vereinen und mehr als 600 Einzelstarter, zusätzlich integriert war ein Jugendwandertag.

Die drei angebotenen Strecken von 6, 11 und 20 Kilometer boten jedem Teilenehmer bis hinauf auf den Glasig je nach Lust, Laune oder Anspruch, Varianten genussvollen Wanderns in herrlicher Natur.

"Im Frühtau zu Berge..." heißt es in einem bekannten Lied. Und so machten sich bereits vor 7 Uhr die ersten Wanderer auf die Socken. Am ersten Kontrollpunkt beim Kerner-Hans-Jörger-Hof kamen die ersten schon um 7.15 Uhr an. Gegen 8 Uhr füllte sich dann der Parkplatz unterhalb des Freiämter Hofs. Nur mit Hilfe und Einweisung der Feuerwehr war der eine oder andere freie Platz zu finden. Für die mehr als 60 Helfer und Helferinnen gab es alle Hände voll zu tun, nicht nur an den Verpflegungs- und Kontrollpunkten, sondern auch im eigens aufgebauten Festzelt.


Auch Urlauber nutzten die Gelegenheit, die beliebte Wanderregion und deren abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft zu erkunden. Mit dabei waren Familien aus Luxemburg und Holland, die zur Zeit in Freiamt ihre Ferien verbringen. Und so machten sich nicht nur viele organisierte Wandergruppen auf den Weg, sondern auch Familien mit Kindern und Einzelteilnehmer. Für Kinder und Jugendlichen hatte man besondere Anreize geschafft. So konnten sich die Jugendwanderer nicht nur ihre Wertung der "DVV Junior Serie" bescheinigen lassen, sie erhielten auch einen Freibon für eine Portion Pommes. Bei den Gruppen mit mehr als 25 Mitglieder wurden die fünf größten mit einem Preis belohnt. Jeder Teilnehmer erhielt darüber hinaus einen IVV-Wertungsstempel. So wie die drei Damen aus dem Elsass, die mit ihren 78 Jahren noch an jedem Wandertag im Elsass oder in Deutschland teilnehmen. "Das hält fit und das schönste ist das Zusammenhocken nach dem Wandern. Nach Freiamt kommen wir schon seit vielen Jahren. Schade ist nur, dass es immer weniger solcher Wandertage sowohl im Elsass wie in Deutschland gibt", sagten sie.

Auch Thomas Döbele, der schon seit 1999 diesen Volkswandertag organisiert, bedauerte, dass zur Zeit eine stagnierende Tendenz spürbar sei. Dennoch zeigte er sich mit der diesjährigen Teilnahme mehr als zufrieden, auch wenn es immer eine Menge Arbeit bedeutet. Auch für die Feuerwehr und das DRK. "Ohne deren Hilfe wäre solch eine Veranstaltung nicht zu machen", sagte Döbele.