Wahre Wanderfreunde sind wetterfest Wallburg.

 

Regen? Macht nichts! Echte Wanderfreunde trotzen Wind und Wetter. So auch bei den 43. Internationalen Volkswandertagen des Sportclubs und den Wanderfreunden Wallburg. Zumindest am Samstag.

 

Trotz des Regens machten sich viele Teilnehmer von Wallburg aus auf den Weg.

 

Im Vorfeld hatten bereits rund 70 Helfer ihre Positionen klargemacht. In der Festhalle waren die Tische einladend geschmückt, im Foyer war die Kuchen- und Tortentheke reichlich gefüllt und in der Küche alles appetitlich vorbereitet.

 

An der ersten Kontrollstelle dampfte bereits die Fleischbrühe im Kessel, auf dem Parkplatz in Wallburg standen die Ordner bereit. Den Sanitätsdienst hatte das DRK Münchweier-Wallburg übernommen. Oben in der Halle, die Start und Ziel war, meldeten sich die Wanderlustigen an, bevor sie sich auf eine der drei Strecken begaben, die sie bewältigen wollten. Den kürzesten Weg über den Weinlehrpfad Hörd nahmen gerne Familien mit kleineren Kindern oder Personen, für die 5 Kilometer genau das Richtige waren.

 

An der Traubenabnahme in Münchweier konnten sie eine kleine Rast einlegen. wer sich für die 10-Kilometer-Strecke entschieden hatte, wanderte über den Hörd zum Münchweirer Sportplatz bis zum Ettenheimer Regenrückhaltebecken. Über die Kolping-Siedlung und an der Kontrollstelle an der Heimschule vorbei ging es weiter durch das Naturschutzgebiet zurück nach Wallburg.

 

Die längste der drei Strecken

 

Die 20-Kilometer-Strecke führte von Wallburg und Münchweier über den Wanderweg „rund ums Tal“ bis zur Anna-Kapelle. Von dort aus ging es weiter zum Fohrenberg zur Münchweierer Hütte und schließlich nach Ettenheim. In einem größeren Bogen führte die Strecke über den Filmersbach und das Naturschutzgebiet über den Reichenbergweg zur Wallburger Festhalle zurück. Die Wanderer kamen an den Kontrollstellen an der Traubenabnahmestelle, an der Heimschule und am Münchberg vorbei.

 

In der Halle trafen sich Jung und Alt zum Essen, Trinken und frohen Beisammensein. Der Sonntag gestaltete sich etwas trockener. Erst als der letzte Teilnehmer gestartet war, ließ sich die Sonne doch noch blicken. Nachdem Mittagessen erfolgte die Siegerehrung für Gruppen mit der höchsten Teilnehmerzahl.

 

Die teilnehmerstärksten Gruppen:

 

Mit 51 Teilnehmern lagen die Wanderfreunde Panda Club Westhouse an der Spitze, gefolgt von den Wanderfreunden aus Elgersweier (46), Bindernheim (41), Grafenhausen (37), Freiamt (35), St. Peter-Glottertal (29), Erstein (23), Stegen (23), Dörlinbach (22), Boofzheim (20), Reichenbach-Gengenbach (20) und Marschalkenzimmern (20).

Von den örtlichen Vereinen konnte die Narrenzunft Wilde Christen mit 21 Teilnehmern an der Wanderung einen Preis erringen.