Nach den ersten 16 gefahrenen Kilometern gab es die erste kleine Enttäuschung an diesem Tag. Die Burg Lichteneck befindet sich leider in privatem Besitz, weshalb ich vor verschlossenen Toren stand, und die erste kleine Steigung völlig umsonst war. Die Weinberge wieder bergab, durch die Orte Hecklingen und Malterdingen bis nach Köndringen. Ab jetzt geht es wiederum durch die Weinberge ständig leicht bergauf bis zum Örtchen Landeck, wo sich mitten im Ort die Ruine Landeck über den Dächern der wenigen Häuser zeigt. (Auch bei dieser Ruine sind Teile der Burg wegen Bauarbeiten gesperrt). Als Entschädigung für den ersten Teil der Route geht es nun in einen für Radfahrer sehr schwer zu fahrenden Waldpfad bis hin zum Eichbergturm. Einmal kurz 240 Stufen hoch und wieder runter, dann weiter auf dem Waldweg zur Hochburg. Es folgt die erste rasante Abfahrt in Richtung Keppenbach. Achtung! Der ausgeschilderte Brettenbachtalweg ist total verwildert und fast unüberwindbar durch viele umgestürzte Bäume die den Weg blockieren (auch noch 2010). Ich empfehle daher bis nach Freiamt Sägplatz zu fahren, und dann hoch zur Ruine Keppenbach. Zum Schluss der nun anstrengenden Tour geht es über Freiamt Mußbach und Ottoschwanden zur Kirnburg. Die letzte Etappe beginnt mit der Abfahrt Richtung Kirnhalden nach Bleichheim, weiter nach Tutschfelden, durch den Golfpark und über den Kahlenberg, bis hin zum finalen Heubergturm nach Ettenheim.