Das absolute Highlight des Wanderurlaubs 2010 war die Bergtour von der Bielerhöhe zur Wiesbadener Hütte und wieder zurück um den Silvretta Stausee zur Bielerhöhe. Zu Beginn der Tour geht es mühelos und gemächlich das Bieltal hinauf, fast parallel zum Bieltalbach. Sobald die Gipfelkreuze vom Radkopf, Hohes Rad, oder Radsattel in Sichtweite sind, wird die zu Anfang leichte Strecke zur alpinen Bergwanderung (blau-weiße Markierung). Beim Schlussanstieg auf den Radsattel müssen dann extrem steile sowie gefährliche Schnee. - und Steinschlagfelder überwunden werden. Oben angekommen befindet man sich auf der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol, hier wird man mit wunderschönen Ausblicken für die schweißtreibenden Mühen belohnt. Abwärts zur Wiesbadener Hütte sind jetzt noch zwei sehr steile Abschnitte, unterbrochen mit geringen kurzen Steigungen zu überwinden. Von der Sonnenterrasse der Hütte hat man ständigen Sichtkontakt zum Vermunt Gletscher, Ochsentaler Gletscher und den Gipfel des Piz Buin. Nach mehreren Stunden der Erholung und Stärkung mussten wir uns leider auf den Rückweg machen, damit uns der letzte Bus zurück nach Schruns nicht durch die Lappen geht. Bergab zum Silvretta Stausee nahmen wir den „Touristenweg“ durch das Ochsental. Ein wirklich einfach zu begehender breiter Wanderweg, bei dem es sich immer wieder mal lohnt nach links, rechts, oder zurückzuschauen. Mit erreichen des Silvretta Stausees ist die Wanderstrecke fast eben, aber immer noch über 2000 Meter hoch, und führt uns die letzten Meter entlang des Stausees zur Bielerhöhe.