850 Wanderer auf Wegen rund um Wallbach

Größte Gruppe bei den Wandertagen kam aus Weil am Rhein.

BAD SÄCKINGEN-WALLBACH. Es mag zwar sein, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung gibt, dennoch machen sich auch Wanderfreunde lieber bei Sonnenschein auf die Socken, um die Gegend zu erkunden. Daher war wohl auch niemand böse, dass er beim Wanderwochenende der Wanderfreunde Wallbach nicht die neueste Funktionskleidung testen musste, sondern höchstens Sonnenhut und Creme nicht vergessen durfte. Zum 33. Mal richteten die Wanderfreunde ihre internationalen Wandertage aus.

Drei Strecken hatten der Vorsitzende, Gerald Ebner und seine Vereinskollegen für die zahlreichen Gäste ausgeschildert. Fünf, zehn und 20 Kilometer standen zur Auswahl, wer wollte und sich fit genug fühlte, durfte natürlich auch mehrere Strecken abwandern. Und natürlich nutzten viele Wanderer diese Möglichkeit bei dem schönen Wetter. Schließlich hatten sie zwei Tage die Gelegenheit und die Gegend rund um Wallbach bietet sich ja an, um auf Schusters Rappen unterwegs zu sein.

Die Anreise erfolgte mit Bus und Auto, immerhin kamen die Wanderer aus ganz Südbaden, sowie dem Elsass und der Schweiz nach Wallbach. Start- und Zielpunkt war die Flößerhalle, wo die Wanderfreunde Wallbach auch alles vorbereitet hatten, damit sich ihre Gäste nach der körperlichen Anstrengung wieder stärken konnten. Vor allem am Sonntag waren viele Wanderer angereist, die größte Gruppe stellten dabei die Wanderfreunde aus Weil am Rhein. 86 Wanderer schickten sie auf die Strecken, womit sie auch den Siegerpokal von Gerald Ebner in Empfang nehmen durften. Platz zwei holten sich die Hotzenwälder Wanderfreunde Laufenburg/Murg mit 47 Wanderern vor der Wandergruppe Öflingen mit 45 Startern.


Insgesamt gaben die Wanderfreunde Wallbach 850 Wanderkarten aus. Ein Ergebnis, mit dem sich Gerald Ebner durchaus zufrieden zeigte. Zufrieden ist er auch mit den rund 60 Jugendlichen, die am 15. Jugendwandertag in Wallbach teilnahmen. Wandern sei bei Jugendlichen nun mal nicht die Sportart Nummer eins, das komme meist erst mit zunehmendem Alter, weiß auch Gerald Ebner.