1000 Wanderer rund um Renchen
Dickes Lob für Organisatoren des 33. internationalen Volkswandertages / Auch Radler auf der Strecke

Über 1000 Teilnehmer gingen beim 33. Volkswandertag und beim Walking der Wanderfreunde Renchen am Sonntag in der Grimmelshausenstadt an der Start. Die Organisatoren waren zufrieden.

Renchen. Große Resonanz hatte der 33. internationale Volkswandertag und das 11. Volks-Radfahren der Wanderfreunde. Bei idealen Witterungsbedingungen kamen rund 1000 Wanderfreunde in die Grimmelshausenstadt, darunter 250 aus Frankreich, vor allem aus dem benachbarten Elsass.
Die Organisatoren mit dem Vorsitzenden Siegfried Boschert hatten ab den frühen Morgenstunden bei Start und Ziel an der Festhalle alle Hände voll zu tun. Drei Wanderstrecken standen zur Auswahl: über sechs, zehn oder 20 Kilometer – alle führten durch die reizvolle Landschaft.
Die kurze Sechskilometerstrecke führte vorbei am Friedhof Richtung Erlach, auf dem Rad- und Gehweg entlang der Gemeindeverbindungsstraße ging es wieder zurück. Wer zehn Kilometer wanderte, kam bis Stadelhofen und dann an der Rench entlang zurück zur Grimmelshausenstadt. Die 20-Kilometer-Strecke zweigte Richtung Oberkirch und zur Schlüsselbrücke ab. Auf der Höhe des Obsthofes Zink gab es eine Kontrollstelle, wo die Teilnehmer einen Apfel zur Stärkung bekamen. Für die Radler war eine 25 Kilometer lange Strecke Richtung Wagshurst und die Hofrankbrücke Richtung Großweier und Gamshurst sowie zurück über Wagshurst ausgeschildert. Viel Lob gab es für die vorbildliche Ausschilderung der Strecken, für die Wanderwart Patrick Boschert verantwortlich war.

Große Teilnehmerzahlen

Wer eine der Strecken zurückgelegt hatte, konnte einen IVV-Stempel in Empfang nehmen. In der Festhalle hatten die Veranstalter auch für eine zünftige Stärkung der Teilnehmer gesorgt.

Nach dem Startschluss um 13 Uhr nahm Siegfried Boschert gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Ramona Boschert die Ehrung der größten Gruppen und der örtlichen Vereine mit den größten Teilnehmerzahlen vor. In der voll besetzten Halle begrüßte er auch den stellvertretenden DVV-Verbandsvorsitzenden Albert Huber. Bei den Gästen aus dem Elsass war wieder Forstfeld am stärksten vertreten – mit 57 Wanderern. Es folgten Oclovas Benfeld mit 37 sowie aus Bischwiller und Schirrhein jeweils 32 Wanderfreunde.
Diese Gruppen erhielten einen Preis. Die Gruppenpreise hatten Helmut Obrecht und seine Söhne Markus und Klaus-Dieter gestiftet.
Ehrenpreise wurden auch den größten Gruppen von Wandervereinen auf deutscher Seite überreicht.
Hier lag wie in den Vorjahren der Nachbarverein Mösbach mit 73 Teilnehmern klar an der Spitze vor Berghaupten mit 37, Elgersweier (34) und Lichtenau (32). Es folgten Lauf und Betzweiler-Wälde mit jeweils 29.
Bei den örtlichen Vereinen war der Schwarzwaldverein mit 23 Wanderern an der Spitze, gefolgt vom Spielmannszug (17), der DLRG (8) und dem Männergesangverein (3).