Dicke Regentropfen begleiten die letzten Wanderer ins Ziel

  

Schömberg. Mit knapp 2000 Teilnehmern zählte der 66. Nordschwarzwald-Wandertag in Schömberg, veranstaltet vom überaus rührigen Volkssportverein Schömberg, zu den positiven in dessen langer Historie. Entsprechend zufrieden zeigte sich die Seele des Wandertags, Hansjörg Kappler. "Das Wetter hat bei der zweitägigen Veranstaltung prima mitgespielt, wir hatten eine gute Resonanz erzielt und vor allem es ist nichts passiert", stellte der Vorsitzende bei der Siegerehrung fest.

Die war im Gegensatz zum gewohnten Bild in der Langenbrander Mehrzweckhalle diesmal im Magazin der Gesamtwehr Schömberg und war gegen Mittag bestens besucht. Die vier Wanderstrecken mit sechs, elf, 21 und 42 Kilometern führten vorrangig in die südliche Richtung von Schömberg, die Marathonstrecke, zu der sich immerhin 263 Wanderer gemeldet hatten, reichte fast bis Agenbach. Insgesamt nahmen mehr als 70 Gruppen teil, gleich sieben Wandervereine reisten sogar mit dem Bus an. Sie alle widmeten sich ganz ohne Zeitdruck, Sollzeit oder ­Konkurrenzkampf bei guter Ausschilderung einem echten Familiensport.

Den einzigen Konkurrenzgedanken bei der unter dem Motto "Gemeinsam Wandern – Vielfalt der Wälder erleben" stehenden Veranstaltung gab es beim Bestreben, die teilnehmerstärkste Gruppe zu stellen. Bei der Ehrung begrüßte Kappler die Wanderfreunde aus Querdersbach mit 60 Teilnehmern auf dem ersten Platz, gefolgt von den Wanderfreunden Kämpfelbach mit 55, Karlsbad/Boxbachtal mit 52 und Lambsborn mit 51 Wanderern. Als stärkste Gruppe aus dem Kreis Calw folgte Rotfelden mit 46 Meldungen auf Rang fünf.

Mit integriert war ein Jugendwandertag, der mit einem Bilderrätsel abwechslungsreich gestaltet wurde. Als Lohn für das gesuchte Lösungswort wartete auf die Kinder ein kleines Souvenir. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, auch wenn die letzten Wanderfreunde von riesigen Regentropfen aus einer dicken Gewitterwolke ins Ziel begleitet wurden.