850 Teilnehmer beim Wandertag

 

Furtwangen-Neukirch. Es passte alles zusammen, der Wandertag des Schwarzwaldvereins Neukirch fand bei herrlichem Wetter statt, die Resonanz war ausgesprochen gut. Dieses Jahr stand die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem IVV (internationaler Volkssport Verband) durchgeführt und für dessen Wanderpass auch gewertet wird, ganz im Zeichen des Internationalen Jahres des Waldes. Daher hatte Vorsitzender Dieter Kammerer noch Unterstützung bekommen: Zum einen gab es in der Schwarzwaldhalle Neukirch eine Ausstellung der Vogelfreunde Furtwangen mit heimischen Wildvögeln. Da sich diese Vögel aber im Moment in der Brut befinden, war die Zahl der ausgestellten Tiere etwas beschränkt. Doch die Tiere stießen bei den Besuchern auf großes Interesse, gerade auch bei den Kindern.

Und dann gab es im Lauf des Vormittags noch eine besondere Tour: Auf der Elf-Kilometer-Strecke führte Forstwirt Siegmar Herlemann vom Forstamt Triberg interessierte Wanderer durch den Wald. Viele Informationen über den Wald, seine Tiere und Pflanzen und das ganze Öko-System konnte er dabei vermitteln. Dies stieß gerade bei Kindern auf großes Interesse.

Obwohl der Wandertag in diesem Jahr aus terminlichen Gründen um mehrere Wochen verschoben werden musste, war die Resonanz deutlich besser als im vergangenen Jahr: 850 Teilnehmer waren zum Teil von weit her angereist, um die drei angebotenen Strecken zu bewältigen. Wanderer aus Frankreich oder Österreich nahmen teil, sogar aus Großbritannien war eine Gruppe dabei.

Der Einzugsbereich machte sich dieses Mal auch bei den Pokalen bemerkbar: Es werden jeweils die stärksten Gruppen ausgezeichnet. Diesmal ging der erste Platz nach Pulversheim im Elsass, dessen Wanderer schon seit Jahren Stammgäste in Neukirch sind. Von dort war eine Gruppe mit 47 Teilnehmern gekommen. Den zweiten Platz belegte Titisee-Neustadt mit 35 Wanderern gefolgt von Kappel-Schauinsland mit 30 Wanderern.

Einige Höhenmeter

Die Teilnehmer waren mit den Strecken zufrieden, die über Cyprian und Willmannhof bis zum Neukircher Brend führte. Die 20-Kilometer-Strecke ging noch weiter in Richtung Schweizers Grund. Gerade bei dieser langen Strecke galt es einige Höhenmeter zu überwinden. "Wer nach Neukirch zum wandern kommt, weiß, dass es nicht eben hinaus geht", meinte Vorsitzender Dieter Kammerer.