Frühlingsahnen beim Winterwandern

SCHÖMBERG. Bei strahlendem Sonnenschein am Samstag und milden Temperaturen am ganzen Wochenende gerieten die Winterwandertage des Volkssportvereins (VSV) Schömberg eher zu Frühlingswandertagen, wären da nicht die teilweise noch vereisten Strecken gewesen. „Die Wege waren gut zu bewältigen, an den kritischen Punkten und an den Steigungen haben wir geräumt und Split gestreut“, versicherten Herbert Hoff und Reinhard Bruder vom Streckendienst des VSV.

Flexible Startzeiten

Da die meisten der rund 1300 Teilnehmer schon seit Jahren zu den Wandertagen kommen, wussten sie auch, was auf sie zukommt. Start und Ziel war das Bürgerhaus in Langenbrand. Auf den Strecken mit 20, zehn und sechs Kilometer Länge, waren größere und kleinere Gruppen, aber auch Individualisten unterwegs. Da der VSV flexible Startzeiten anbot und die Strecken unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufwiesen, war für jeden Anspruch etwas dabei. „Seit 30 Jahren kommen wir zu den Wandertagen nach Schömberg. Wir schätzen die wunderschöne Natur, die bestens beschilderten Wanderwege und die hervorragende Organisation“, sagte Fritz Endriss.

Über 60 Wandergruppen

„Wir sind mit der Teilnahme sehr zufrieden, eine solch hohe Zahl von Wanderern ist bei den Winterwandertagen nicht mehr selbstverständlich“, freute sich Hansjörg Kappler, der mit 65 Helfern im Einsatz war. Angemeldet hatten sich über 60 Gruppen befreundeter Vereine. Am Sonntag begrüßte Ortsvorsteher Siegfried Wankmüller die Wanderer. Die drei stärksten Gruppen wurden von Hansjörg Kappler geehrt und erhielten Geschenke. An der Spitze die Wanderer aus Grombach bei Bad Rappenau mit 51 Teilnehmern.