Direkt am Parkplatz der Alexanderschanze verschwindet der Westweg auf einem schmalen Pfad im Dickicht. Am Wolfursprung wird wieder eine Forststraße erreicht. Ihr nach rechts folgend kommt man zur B 28, biegt aber noch vor der Straße links ab und folgt einer weiteren Forststraße stets am oberen Rand des tiefen Renchtals entlang. Am Bauernkopf bietet sich ein besonders schöner Blick auf Bad Griesbach und die Schwarzwaldberge um den Mooskopf. Bei guter Thermik starten hier gerne Gleitschirm- sowie Drachenflieger und bieten dadurch eine zusätzliche Show. Schon wenige Schritte später ist die Wegkreuzung Graseck erreicht. Der Westweg bleibt auf der Kammhöhe und zieht an der Hildahütte vorbei auf einem schmalen Waldweg durch eine herrlich stille und ursprüngliche Landschaft zur Lettstädter Höhe. Ausgerechnet dieser schöne Wegabschnitt bietet auch eine Variante mit fast alpinem Wegcharakter auf schmalem Felsenstieg über die Teufelskanzel.

Dementsprechend schwer fällt die Entscheidung für oder wieder der Originalroute. Unterhalb der breiten Hochebene zwischen Lettstädter Höhe (966 m) und Seeblick (960 m) liegt der herrliche Glaswaldsee versteckt in seinem Kar. (Tipp: trotz satter 200 Meter Höhenverlust sollte er einfach erwandert werden!) Beim Abstieg zum tief eingeschnittenen Freiersbergsattel führt ein zehnminütiger Umweg zum Klagstein, der hoch über dem fast unberührten Wildschapacher Tal über die Baumwipfel ragt. Ein herrlicher Aussichts- und Rastplatz! Der Große Hundskopf wird nördlich zur Littweger Höhe umgangen, bevor diese Westweg-Etappe auf die Südseite des Kammes wechselt und mit kurzen Unterbrechungen durchweg auf bequemen Forstwegen zum Gasthaus Hark ausläuft. Hier, weitab aller Orte und Straßen, kann ein Schwarzwälder Abend in aller Ruhe am Kamin in der guten Stube.