Vom Gasthaus Hark geht es wieder das kurze Stück bergauf zum Sattel und rechts haltend auf dem Westweg weiter in südlicher Richtung. Schon nach wenigen Metern taucht der Weg wieder in die tiefen Wälder ein und führt um den Regeleskopf herum zum Kreuzsattel. Kurz danach teilt sich die Streckenführung des Westweges. Der Hauptweg führt östlich vom Reiherskopf zum Hirzwasen. Die Variante umgeht den Reiherskopf nördlich und quert beim Parkplatz an der „Bettelfrau“ die Brandenkopfstraße. Die rund 150 Höhenmeter auf den Brandenkopf sind nicht sonderlich steil und zudem lockt am Gipfel neben dem Aussichtsturm ja auch noch eine Vesper im gemütlichen Schwarzwaldvereinshaus.

Der Abstieg führt nun gemeinsam mit dem Hans-Jakob-Weg wiederum knapp unter der Bettelfrau vorbei direkt zum Hirzwasen. Von nun an bleibt der Westweg dem Kammverlauf zwischen dem lieblichen Hintertal und dem Tal der Wolf treu, überschreitet die Hesselbacher Höhe und den Burzbühl (713 m) zum Sattel Ebenacker und steigt stets am Kamm verbleibend, mit kurzen Zwischenabstiegen gewürzt, zum Hohenlochen (689 m) an. Der letzte hohe Berg des Kamms stößt wie ein Schiffsbug gegen das Kinzigtal und bietet schöne Aussichten nach Süden und Osten. Ein guter Platz für eine Rast, bevor ein längerer Abstieg zum Weißen Kreuz hinab führt. Hier verlässt der Hans-Jakob-Weg den Westweg wieder und steigt nach Wolfach hinab. Noch einmal geht es auf einem schmalen Waldpfad bergauf zum Spitzfelsen, der für all die Mühe mit einem herrlichen Blick auf das nahe Hausach entlohnt.