Gütenbach

Fleißige Wanderer am Start

Reibungslos verlief am Wochenende der 36. Volkswandertag des Skiclubs in Gütenbach. Start und Ziel waren jeweils an der Festhalle.

 

Der erste Weg führte die Wanderer zu Adolf Schartel und Pascal Kapp. Die beiden gaben die Startkarten an die Teilnehmer aus und informierten über die Strecken. „Von uns gibt es auch den ersten Stempel auf die Karte, an jeder Kontrollstelle gibt es ebenfalls einen“, erklärte Adolf Schartel.

An den Kontrollstellen gab es außerdem Verpflegung für die Wanderer, Getränke sowie heiße Würste und Vesper. Der erste Verpflegungsstand war beim Obergrundhof aufgebaut, an dem, auf dem Weg durchs Grundtal, jede der drei Wanderrouten vorbeiführte. Die fünf Kilometer lange Route führte dann durch das Hübschen- und das Kohltal zurück zur Festhalle.

Wer sich die Zehn-Kilometer-Wanderung vorgenommen hatte, lief weiter zur Neueck, von dort aus zum Willmannshof und durch den Kohlerwald und über die Breiteckhöhe zurück. Teilnehmer, die gerne ausgiebiger wanderten, verlängerten um weitere zehn Kilometer und liefen zum Balzer Herrgott und den Deichjockelweg zurück zum Ziel. Wer hier seine abgestempelte Startkarte vorzeigte, bekam einen Teilnahmestempel in seinen Wanderpass, auf Wunsch mit Kilometerangabe. Einige der Wanderfreunde kamen sogar an beiden Tagen nach Gütenbach, um die schönen Routen zu laufen.

Damit bei den Volkswandertagen niemand verloren geht, läuft abends ein Mitglied des Skiclubs die Strecken ab. Die Streckenposten beim letzen Verpflegungsstand gehen ebenfalls zu Fuß den Weg zurück, um eventuelle Verunglückte zu finden. „So einen Fall hatten wir bei uns zum Glück jedoch noch nie“, sagte der Vorsitzende des Skiclubs, Jürgen Emmler.

Am Sonntag lud der Skiclub mit einem Frühschoppenkonzert der Musikkapelle zahlreiche Besucher zum Mittagstisch. Im Anschluss übernahm Bürgermeister Rolf Breisacher die Siegerehrung. Hier bekamen die Wandergruppen mit den meisten Angehörigen ein Präsent in Form eines Vesperbrettes mit Gravur überreicht. „Wir hatten zwar weniger Wanderer als im vergangenen Jahr, wir sind aber dennoch mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Jürgen Emmler, der selbst schon an über 500 Volkswandertagen in Deutschland und Frankreich teilgenommen hat.