Furtwangen-Neukirch

Internationaler Wandertag lockt über 700 Teilnehmer an

Ideales Wanderwetter und eine Beteiligung von mehr als 700 Wanderern kennzeichnete den internationalen Neukircher Wandertag 2012.

Die Vertreter des Schwarzwaldvereins Neukirch waren unter diesen Umständen natürlich sehr zufrieden. Drei Strecken wurden angeboten mit fünf, zehn und 20 Kilometern Länge. Dabei ging es von der Schwarzwaldhalle aus Richtung Stollenwald und Hausebene. Während die kurze Strecke nun wieder zurück zur Halle führte, ging es für die anderen weiter zum Hohlen Bildstöckle und zum Heubachtal. Die 20-Kilometer-Strecke machte dann noch eine Schleife um den Steinberg, bevor über die Sägemühle wieder die Schwarzwaldhalle erreicht wurde.

Dabei waren die Besucher wieder begeistert von der Landschaft und den attraktiven Wanderrouten, wobei es im Schwarzwald natürlich auch immer einiges an Steigungen zu bewältigen gilt.

Auffällig war dabei, dass inzwischen die kurze Strecke am meisten gefragt war, früher war dies die mittlere Entfernung über zehn Kilometer. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer beschränkte sich aber auf die Kurzstrecke. Unverändert sind es aber rund zehn Prozent, die den langen Weg auf sich nehmen.

Die stärkste Gruppe in diesem Jahr waren die Wanderer aus Titisee-Neustadt mit 35 Teilnehmern vor Pfaffenweiler mit 33 und Orschwihr. Aber auch der Schwarzwaldverein Gütenbach und der MSC Neukirch mit je 21 Teilnehmern waren gut vertreten.

Mit dabei waren auch wieder viele Wanderer aus dem Elsass, wo die Neukircher Wanderer eine Patenschaft mit Pulversheim pflegen.

An den drei Kontrollstellen auf der Strecke wurden die Wanderer im Übrigen auch verpflegt, vor allem aber in der Schwarzwaldhalle hatten die Mitglieder des Vereins alle Hände voll zu tun.

Mit einem Geschenk bedankte sich der Schwarzwaldverein bei Alfred Schlegel, der viele Jahre im Vorstand aktiv war, unter anderem als stellvertretender Vorsitzender und als Naturschutzwart.

Der Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Neukirch, Dieter Kammerer, war äußerst zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen Wandertages. Rund 55 Helfer wurden benötigt.

Mit von der Partie war auch wieder das Rote Kreuz, das hatte aber unter diesen idealen Bedingungen an diesem Wandertag überhaupt nichts zu tun, sorgte aber natürlich für Sicherheit.