Biologische Vielfalt im Blick

Bereits zum 39. Mal veranstaltete der Sportverein Betzweiler-Wälde seine internationalen Pfingstwandertage. Vorsitzender Robert Eisele und Willy Finkbeiner, Abteilungsleiter der Wandergruppe, freuten sich sehr über die stattliche Zahl von 1200 Teilnehmern. Sie unternahmen an Pfingsten Rundwanderungen auf einer fünf, zehn oder 20 Kilometer langen Strecke. Der jüngste Wanderer war gerade mal zwei Jahre alt, der älteste 83 Jahre. Etwa 70 Wandergruppen aus nah und fern waren teilweise mit Bussen angereist. So auch eine Gruppe aus St. Julian in der Pfalz, die die weiteste Anreise hinter sich gebracht hatte.

Die meisten Teilnehmer kamen zwar aus dem Inland, man konnte aber auch immer wieder mal Brocken von unterschiedlichen Fremdsprachen aufschnappen. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautete "Biologische Vielfalt erleben".

Bei herrlichem Wetter war dieses Erleben für alle Wanderer ein Genuss, und so saß man dann nach der Wanderung in fröhlicher Runde in und um die Heimbachhalle beim gemütlichen Beisammensein.

Eine solche Veranstaltung ist ohne eine große Zahl ehrenamtlicher Helfer undenkbar. Über 70 Freiwillige halfen als Streckenposten, beim Ausfüllen der Wanderkarten, am Kuchenbüfett, in der Küche, am Getränkeausschank und als Bedienung. Auch das Rote Kreuz war an beiden Tagen vor Ort. Am Pfingstmontag spielte der Musikverein Betzweiler zum Frühschoppen und brachte Stimmung in die Heimbachhalle. Im Anschluss gab es vor der Siegerehrung, bei der die größten teilnehmenden Gruppen ausgezeichnet wurden, Grußworte von Albert Huber, stellvertretender Präsident des DVV und Landesvorsitzender in Baden-Württemberg. Er dankte dem Sportverein für die gute Organisation und den großen Einsatz bei den Volkswandertagen.

Den ersten Platz belegten die Wanderfreunde Blumental aus Marschalkenzimmern mit 124 Teilnehmern, gefolgt vom Wandersportverein Schömberg bei Calw mit 66, dem Wanderverein Rotfelden mit 53 und der Wandergruppe aus Sulgen mit 48 Teilnehmern. Außer Konkurrenz wurde der örtliche Schwarzwaldverein gewertet, der mit 176 Personen das größte Kontingent stellte.