Gefragte Frühlingstour

850 Wanderer nahmen an der 38. internationalen Blütenwanderung in Oberrotweil teil.

850 Wanderer hieß Wolfgang Weiss, Vorsitzender der Oberrotweiler Wanderfreunde, zur 38. internationalen Blütenwanderung mit Jugend- und Schulwandertag willkommen. Die Teilnehmer waren aus Deutschland, dem Elsass und der Schweiz an den Kaiserstuhl gekommen.

Zum ersten Mal fand die Oberrotweiler Volkswanderung im April statt. Die Terminänderung habe sich positiv auf die Zahl der Wanderer ausgewirkt, sagte Weiss und kündigte an, dass den Wandertag auch im kommenden Jahr im April terminieren werde. Schon am frühen Sonntagmorgen machten sich die ersten Wanderer bei gutem Wetter auf den Weg, um die Schönheit der Natur in den Weinbergen und den blühenden Obstanlagen zu genießen.

Die große, 20 Kilometer lange Wanderstrecke führte nach dem zweiten Kontrollpunkt am städtischen Bauhof in Richtung Neumühle, am Krebsmühlenhof vorbei nach Achkarren, wo der Wanderweg durch den Pfaffenlochbergwald wieder auf die 10-Kilometer-Strecke zurück Richtung Festhalle führte. Die kürzeste Tour war 5 Kilometer lang.

Auch 60 Jugendliche und Schüler waren auf Schusters Rappen unterwegs

 

Eine Abordnung der Winzerkapelle Oberrotweil mit dem Vizedirigenten Bernhard Kreiner sorgte für die musikalische Unterhaltung in der Festhalle. Hier konnten sich die Wanderer bei einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein von ihren Strapazen erholen. Weiss freute sich auch über die 60 Jugend- und Schulwanderer. Für sie hatte man entlang der Wanderstrecke ein Märchenquiz organisiert, bei richtiger Lösung gab es kleine Anerkennungspreise am Ziel.

Zum ersten Mal wurden bei der Volkswanderung keine Gruppenpreise vergeben. Die größten Wandergruppen kamen aus dem Elsass und aus Deutschland. 30 Jungwanderer bekamen einen Anerkennungspreis, wie Schriftführerin Ingrid Weiss berichtete.

Der Vorsitzende der Wanderfreunde Oberrotweil dankte den zahlreichen Helfern auch aus den benachbarten Wandervereinen für die Unterstützung. "Ohne ihre Hilfe könnten wir solch einen Wandertag nicht mehr veranstalten, durchführen", sagte Weiss.