Löffingen

 Negativtrend bei Volkswandertagen gestoppt

Trotz starkem Wind gab es für den SV Göschweiler bei den internationalen Volkswandertagen nur positive Resonanz.

Die Strecken waren optimal und zeigten die Natur in vielen Facetten, das Essen war gut und reichhaltig und auch die Musik verwöhnte die Besucher mit einem bunten Melodienstrauß.

"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" – dieser Grundsatz gilt für alle Wanderfreunde und Freunde der Natur. So wundert es nicht, dass trotz des heftigen Winds, die Wanderfreunde nach Göschweiler fuhren.

Obwohl die Trachtenkapelle Göschweiler am Nachmittag das Feuerwehrfest in Unadingen besuchte, bot sie für die Wanderer noch ein ausgiebiges Frühschoppenkonzert. Erstmals gab es für die Wanderfreunde ein Frühstück, welches Gabi Müller und Andrea Matt organisierten. Da die Resonanz so erfreulich war, wird man im kommenden Jahr dieses Angebot noch verfeinern, so erklärten die beiden Damen.

Erfreut zeigte sich auch Vorsitzender Walter Kessler "trotz des nicht optimalen Wanderwetters kamen sogar mehr Wanderer als im vergangenen Jahr", der Negativtrend wurde somit gestoppt. Erfreulich die zahlreichen Gruppen, wobei neun mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurden. Aus Titisee-Neustadt kamen über 50 Wanderer, Stegen schickte 33 und Himmelreich-Höllental 26. Ausgezeichnet wurden auch Tuningen, Sulgen und Geißlingen/Klettgau mit über 20 Wanderfreunden. Gleich einen Bus charterte die Wandergruppe aus Mengen-Rulfingen; Teilnehmer aus Bühlingen und Michelbach am Wald (aus der Nähe von Nagold) kamen mit dem Zug und übernachteten in der Schattenmühle.

Auch die Göschweiler selbst waren aktiv auf der Wanderstrecke, so freuten sich die Landfrauen ebenfalls über den Sonderpreis. Somit sind die Wandertage auch ein Beitrag für den Tourismus im Schwarzwald.

Gleich drei Wanderstrecken hatte Ewald Schuler ausgesucht und entsprechend hergerichtet. Der Reiz der Landschaft rund um Göschweiler und in der Wutachschlucht wurde dabei einen besondern Vorzug gegeben.

"Wandertage der biologischen Vielfalt" war das Motto. Dabei konnten die Teilnehmer entweder die sechs Kilometer-Strecke oder die Schluchtenstrecke von zehn oder 20 Kilometer durchwandern.

Nicht in Einsatz kommen musste das DRK, dafür hieß es in der Küche und beim Kuchenbüfett 100-prozentigen Einsatz, schon bald hieß es beim Kuchen "ausverkauft".

Damit alles so reibungslos über die Bühne ging, waren Walter Kessler und Arthur Schule mit gleich 40 Helfern im Einsatz. Manch ein Teilnehmer meldete sich schon fürs kommende Jahr an, zu den 45. Internationalen Volkswandertagen, die am 13. und 14. Juli stattfinden.