Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt in Gutach Dorfmitte oder am Parkplatz der Liebich-Sporthalle und führt zunächst steil hinauf in Richtung Islände. Dort kann an der erst kürzlich durch den Schwarzwaldverein Gutach reparierten Hütte erstmals Rast gehalten werden. Bis zum vorderen und hinteren Sand führt die Wanderung durch offenen Nadel-Mischwald. Am Vorder Sand überqueren wir die L107, die über das Landwassereck hinüber in das Prechtal und Elztal führt.

Nach kurzer Zeit erreichen wir auf angenehmen Waldwegen den Hinter Sand und steigen hinab ins malerisch gelegene Vogelbachtal. Im Bereich der "Viehhütte" laden Sitzgelegenheiten und eine Grillstelle zum Verweilen ein. Die Route führt nun in Richtung Steinenbachtal. An der Schnittstelle Vogelbach/Steinenbach lädt eine Sitzgruppe an den "Wasserspielen Steinenbach" zur kurzen Pause ein. Nach kurzer Strecke auf der geteerten Straße geht es nun nach rechts, vorbei am Fischweiher bei Ausblicken bis ins Gutachtal und auf die Schwarzwaldhöfe des Steinenbachs hinüber zum Wegweiserstandort "auf dem Eckle". Nach diesem schluchtartigen Bereich öffnet sich später die Sicht auf die östlich des Gutachtals gelegenen Berge.

Beim Gasthaus "Gutacher Rössle" durchqueren wir das Gutachtal Richtung Osten und steigen im Ebersbachtal bergan. Direkt am Ebersbauernhof wurde ein Milchhisle in einen Schnaps-und Getränkebrunnen umfunktioniert und lädt mit Sitzgruppe zum Verweilen ein. Kurze Zeit später, sollte dem Hinweis auf den Aussichtspunkt zum "Schloss Hornberg-Blick" unbedingt gefolgt werden.

Die Wegführung geht dann zunächst auf Wanderpfaden in Richtung Hasenköpfle und anschließend auf einem Wirtschaftweg bis zum Lehmbauern Bühl. Am "Brunnen am Bühlerbächle" lädt wieder eine Sitzgruppe zum Rasten ein. Später öffnet sich wohltuend erstmals wieder der Blick auf das Gutachtal.

Oberhalb des "Steinades Loch" führt die Strecke dann hinab zum nächsten Aussichts- und Rastplatz, dem Pavillon auf Steinades Bühl. Nach einer Rast führt die Strecke zunächst zurück bis zum Abzweig oberhalb des Schmittsbachs, wo der "Gutacher Tälersteig" hinab in Richtung Gutach führt, vorbei an der Evangelischen Dorfkiche und dem Gasthaus "Neue Linde" sowie dem "Kriegerehrenmal" von Professor Liebich bis zum Parkplatz Dorfmitte.

Alternativ kann auch die "Option Mosersteinschleife" gewählt werden, die hinüber zum Lindenweg, Maiereck bis zum Aussichtspunkt Moserstein führt, der über Gutach thront. Von dort ist es nur ein kurzer Abstieg hinab ins Tal. Am Bahnübergang trifft man wieder auf den Gutacher Tälersteig.

Wegführung: Bezeichnung der Standortschilder des Schwarzwaldvereins:

Gutach, Ortsmitte - Vorder Sand - Hinter Sand - Steinenbach - Auf dem Eckle - Steingrün - Hasenkäpfle - Schiebbühl - Lehmbauern Bühl - Fleckstein - Steinades Loch - Schmittsbach - Neudorf - Gasthaus Linde.

Option Mosersteinschleife: Schmittsbach - Lindenweg - Maierecke - Moserstein - Gasthaus Linde.

 

 

Premiumweg "Gutacher Tälersteig"

Mittwoch, 10. Januar 2018

Die Auszeichnung des Gutacher Tälersteigs zum
„Schwarzwälder Genießerpfad“ und „Premiumweg“
garantiert ein außergewöhnliches Wandererlebnis:
Auf ca. 14 km führt der Weg durch faszinierende Wälder mit schmalen, naturnahen Waldpfaden und über malerische Wiesentäler. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten freien Blick über das Gutachtal und die Schwarzwaldgemeinde Gutach,
die als Heimat des Bollenhutes bekannt ist.

Laub- und Nadelbäume

Bis zum vorderen und hinteren Sand führt die Wanderung durch offenen Nadel- und Mischwald. Am Vorder Sand überqueren wir die L107, die über das Landwassereck hinüber in das Prechtal und Elztal führt. Nach kurzer Zeit erreichen wir auf angenehmen Waldwegen den Hinter Sand (532 m) und steigen hinab ins malerisch gelegene Vogelbachtal.

Rast bei der Grillstelle im Vogelbach

Im Bereich der Viehhütte laden Sitzgelegenheiten und eine Grillstelle zum Verweilen ein. 
Bitte melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung (Frau Heizmann 07833/9388-50) telefonisch an, wenn Sie die Grillstelle im Vogelbach benutzen möchten. Um Doppelbelegungen zu vermeiden können Sie auch gerne bei uns anfragen, ob Ihr „Wunschtermin“ noch frei ist.

Die Route führt nun in Richtung Steinenbachtal. Selbst nach längerer Trockenheit führt der „Steinenbach“ erfrischend klares Wasser.

Der Rastplatz „Wasserspiele Steinenbach“ mit direktem Zugang zum Bach lädt am Zusammenfluss des Vogelbachs und des Steinenbachs zum Wasser Verweilen ein. 

Nach kurzer Strecke auf der geteerten Straße geht es nun nach rechts, vorbei am Fischweiher. Wir genießen die herrlichen Ausblicke hinab ins Gutachtal und auf die idyllisch gelegenen Schwarzwaldhöfe des Steinenbachs. Nun erreichen wir den Wegweiserstandort „Auf dem Eckle“. Nach diesem schluchtartigen Bereich öffnet sich später die Sicht auf das östlich des Gutachtals gelegene Bergpanorama.

Halbzeit am „Gutacher Rössle“

Beim Gasthaus „Gutacher Rössle“ 7 (314 m) durchqueren wir das Gutachtal und steigen im Ebersbachtal bergan. Hinweisschilder weisen auf den Aussichtspunkt „Schloss Hornberg-Blick“ hin.

Die Wegführung geht dann zunächst auf Wanderpfaden in Richtung Hasenköpfle (418 m) und anschließend auf einem Wirtschaftsweg zum „Brunnen am Bühlerbächle“ Auch im Hochsommer findet man am Bühlerbächle immer einen schattigen und kühlen Platz zum Ausruhen. Von dort gelangt man zeitig an Lehmbauers Bühl (440m) mit erstmals wieder einem freien Blick auf das Gutachtal.

Schauplatz eines alten Brauches


Oberhalb des Steinades Loch führt die Strecke dann in Form einer Schlaufe hinab zum nächsten Aussichts- und Rastplatz, dem Pavillon auf dem Steinades Bühl. Am Tag der Sonnwendfeier am 21. Juni fallen die kürzeste Nacht und der längste Tag zusammen. Jedes Jahr im Juni entzündet der Schwarzwaldverein hier ein riesiges „Johannisfeuer“ mit meterhohen Flammen. Dieses soll nach altem Brauch Mensch und Tier vor Krankheit schützen und Lebenskraft spenden.

Nach einer Rast führt die Strecke zunächst zurück bis zum Abzweig oberhalb des Schmittsbachs und weist nach der Querung des Schmittsbachs talabwärts in Richtung Gutach. 
Die Beschilderung weist hier jedoch auf die Möglichkeit hin, die „Option Mosersteinschleife“ zu wählen.

Ausklang mit Weitsicht

Hoch über Gutach erwartet uns am Pavillon über dem Moserstein einer der schönsten Ausblicke ins Gutachtal mit seinen malerisch schönen Gebäuden und Schwarzwaldhöfen.
Von dort ist es nur ein kurzer Abstieg hinab ins Tal.

Neben der Gutacher Dorfkirche wurde 1923 das von Professor Curt Liebich (1868 – 1937) geschaffene Kriegerdenkmal enthüllt. Staunend betrachten wir dieses besondere Denkmal! Kein heroischer Soldat sondern eine trauernde Frau in Tracht erinnert an die schrecklichen Ereignisse des Krieges. Dieses Motiv passte jedoch nicht in die damalige Kunstauffassung der Nationalsozialisten und sollte deshalb eigentlich eingeschmolzen werden. Nur durch das
entschiedene Eintreten der Gemeinde wurde diese Kulturschande glücklicherweise verhindert.

Weiter geht es über die Kirchenbrücke, vorbei am Kunstmuseum Hasemann-Liebich. Dieses ehemalige „Krämerhaus“ mit seinem kunstvollen Fachwerk wurde in den letzten Jahren liebevoll restauriert und hat sich zu einem wahren Schmuckstück im Dorf entwickelt. Bilder der berühmten Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann und Curt Liebich sind hierin zu bewundern. Sehenswerte Sonderausstellungen auch zeitgenössischer Künstler runden das Jahresprogramm des Kunstvereins Hasemann-Liebich hierbei ab.

Beim Kunstmuseum startet übrigens auch der neu angelegte Rundweg der Gutacher Malerkolonie. Auf 14 bebilderten Tafeln werden wichtige Aspekte der örtlichen Geschichte, der hiesigen Traditionen oder der Gutacher Malerkolonie angesprochen.

Am Ende der Wanderung ist man wieder am Ausgangspunkt in der Dorfmitte am Parkplatz angelangt.

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Genießertour!
Ihre Gemeinde Gutach.