Eappe 1: Oberkirch - Gengenbach

Vom Bahnhof Oberkirch wandern Sie ostwärts über den Bahnübergang bis zum Renchdamm. Hier biegen Sie links zum Sausteg (stählerne Fußgängerbrücke), überqueren diesen, halten sich links vom Friedhof und kommen dann zur Oberdorfstraße. Nach der Überführung der B 28 gehen Sie geradeaus in die Hesselbacher Straße. Nach ca. 400 Meter und einem kleinen Anstieg, verlassen Sie die Hesselbacher Straße nach links abwärts und Sie gelangen über einen Feldweg in die Talaue des Hesselbachs. Auf der anderen Talseite gelangt man in den Wald und geht immer in Sichtweite des Waldrandes südwärts. Der Weg führt durch Streuobstwiesen und an Reben vorbei mit herrlichen Ausblicken auf Hesselbach, Ödsbach und Lautenbach. Nach dem „Heuberger Kreuz“ und dem Kreuzungspunkt Heuberger Eck verlassen Sie den Wald und befinden sich am Heimeichele-Platz, eine malerisch gelegene Wiese mit schönem Ausblick zum Moosgebirge. Danach wandern Sie weiter südlich bergwärts, wobei Sie zwischen einem steilem Aufstieg geradeaus oder links davon einem bequemen Aufstieg wählen können. Über den Standort Laibacher Eck geht es zur „Bergle Hütte“ mit der Möglichkeit zur Rast. (Tipp: Beim Wanderparkplatz Bergle befindet sich ein Schnapsbrunnen vom Huberhof).

 Vom Wanderparkplatz Bergle geht es weiter südwärts auf einem breiten Forstweg, von dem man nach ca. 700 m nach links auf einen schmalen und bergaufwärts führenden Weg abbiegt. Nach einem Kilometer erreichen Sie den Standort Schönwasen und befinden sich nunmehr auf  dem Kamm des Höhenzuges zwischen Ödsbach (links) und Durbach (rechts).Der Weg verläuft ab hier ostwärts parallel mit dem Renchtalsteig. Bis zur Schutzhütte Ofenloch  (3,6 km) ist der Weg leicht ansteigend und zeigt abwechselnd schöne Ausblicke in das Ödsbach- und Durbachtal. Bei einem kurzen lohnenswerten Abstecher von ca. 400 m nach dem Schönwasen sehen Sie einen Hinweis auf die ehemalige Wolfskapelle und dessen Sage. Ab der Schutzhütte  Ofenloch auf  600 MüNN  geht es 2,5 km stetig steil hinauf in Richtung Mooskopf mit dem Mooskopfturm (872 MüNN). Der 22 m hohe Aussichtsturm aus Sandstein wurde bereits 1890 vom Schwarzwaldverein Oberkirch erbaut. Von ihm hat man einen eindrucksvollen  360-Grad-Rundumblick über das Renchtal, in die Rheinebene, zu den Vogesen und an klaren Tagen sehen Sie sogar die Alpen. Neben dem Turm stehen Bänke und eine vom Schwarzwaldverein errichtete Schutzhütte. Vom Mooskopf geht es ostwärts 300 m einen steinigen Weg hinunter zum Geisschleifsattel (Platz). Dort steht links vom Weg ein Sandsteinobelisk zum Gedenken an den Schriftsteller Hans Jakob Christopf von Grimmelshausen (1622 – 1676), der im Dreißigjährigen Krieg hier einige Zeit gehaust haben soll. Bevor Sie vom Geisschleifsattel hinunter zur Kornebene wandern, ist ein 300 m Abstecher zum Lothardenkmal empfehlenswert. Das Lothardenkmal ist eine Konstruktion aus 3 Stämmen, die an den Sturm Lothar am 26.12.1999 mit seinen Folgen erinnern soll.

 Vom Standort Geisschleifsattel geht es 2,5 km auf einem breiten Forstweg hinab zum Naturfreundehaus Kornebene (630 MüNN), einem beliebten Treffpunkt für Wanderer und Biker. Dieses Wanderheim (Übernachtung auf Anmeldung möglich) mit Kinderspielplatz und großem Rastplatz ist an den Wochenenden von Freitagabend bis Sonntagabend sowie während der Schulferien in Baden Württemberg geöffnet und bietet eine kleine Vesperkarte an. Anschließend wandern Sie über das Landgrabeneck und dem Pfaffenbacher Eck hinauf zum Aussichtspunkt Katzenstein. Danach geht es weiter hinab zur Lärchenhütte und der Kandelhöhenweg verläuft parallel mit dem Kinzigtäler Jakobusweg. Vorbei an der Teufelskanzel, zieht sich der Wanderweg über schmale Pfade hinunter ins Kinzigtal. Auf einer Bergkuppe steht die Wallfahrtskapelle, die dem Hl. Jakobus geweiht wurde. Auch hier lohnt sich eine kurze Rast inmitten der Reben, um schöne Ausblicke auf die historische Altstadt genießen zu können. Am Ehrenmal vorbei steigen Sie dann hinab ins Zentrum von Gengenbach bis zum Rathaus, dem Etappenende.