Felsenweg Oberried

Der rund 12 Kilometer lange Qualitätsweg “Felsenweg” führt aussichtsreich von Oberried durch eine beeindruckende Felsenlandschaft in rund 1000 Meter Höhe hinunter in das ursprüngliche St. Wilhelmer Tal. Genießen Sie Panoramablicke in das Dreisamtal und auf die umliegende Bergwelt mit Schauinsland, Stübenwasen und Feldberg.

„Der Felsenweg ist seit 2021 nach den Vorgaben des Deutschen Wanderverbandes als Qualitätsweg zertifiziert.“

Zwischen dem Dreisam- und dem St. Wilhelmer Tal liegt der kleine Ort Oberried. Zisterzienserinnen gründeten hier ein Kloster, das aber schon 1252 an den Mönchsorden der Wilhelmiten überging. Diesem gehörte lange auch die Erlenbacher Hütte, eine Herderhütte und später bei Wanderern beliebte Gastwirtschaft. Das ehemalige Kloster St. Wilhelm und der Wilhelmitenpfad sind kulturelle Zeugen. Im Oberrieder Hintertal finden sich die kulturhistorisch bedeutendsten Dokumente Deutschlands. Sie werden auf Mikrofilmen im Barbarastollen archiviert.

Bei Kletterern beliebt ist der fast alpine Felsenweg zur Wilden Schneeburg und dem Räuberfelsen. Von oben genießen wir den Blick zum Schauinsland, wenig später vom Luchsfelsen in das Katzen- und St. Wilhelmer Tal, schließlich zum Stübenwasen und Feldberg.

Beschreibung

Start des „Felsenweges“ ist am Wegweiser Standort „Adler“. Sie folgen den Wanderzeichen “gelbe Raute“ zusammen mit dem Zeichen "Qualitätsweg“ und den grünen Zusatz-Wegweisern „Felsenweg“ in Richtung Wegweiser „Wehrlehof“. Nach Überquerung des „Wilhelmitenpfades“ folgen Sie dem Wiesenweg weiter bergwärts, bis Sie den „Panoramaweg“ erreicht haben. Am Abzweig „Haus Sandmann“ wandern Sie auf einem naturbelassenen Weg hinauf zum Standort „Brendenwaldweg“.

Auf befestigten Waldweg geht es ohne große Steigungen zum Wegweiser „Beginn Felsenweg“, dem Namensgeber dieser Wanderung. Ab hier wird es alpin. Ein felsiger Wanderpfad führt vorbei am „Buuretürmle“ und dem Kletterfelsen „Räuberfelsen“, über einen Steg geht es langsam den Berg hinauf. Am Ende des Pfades ist kurz nach „dem Standort „Gfällmatte“ mit knapp 1050 m der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Nach wenigen Metern entlang der Straße biegen Sie rechts auf einen befestigten Waldweg ab und erreichen - nun bergabwärts wandernd - bald den „Kleinen Luchsfelsen“. Der Felsen liegt etwas links vom Waldweg. Sie wandern weiter bergab ins St. Wilhelmer Tal, passieren die Wegweiser „Unterm Rappenfelsen“ und “Holzmacherhäusle“ im Talgrund und laufen auf dem Wilhelmitenpfad über „Schulhaus“ und „Hohbruckmättle“ bis zum Endpunkt „Hohe Brücke“. Hier besteht eine Einkehrmöglichkeit im nahe gelegenen Gasthaus Holzfällerstube. Von der Haltestelle "Hohe Brücke" bringt Sie der Bus 7215 zurück zum Startpunkt.

 

Alternativ können Sie auf dem historischen Wilhemitenpfad entlang der Brugga über „Zipfeldobel“ und „Werhlehof“ zurück zum Gasthaus Goldener Adler in Oberried wandern.

Startpunkt: Gasthof "Goldener Adler", Hauptstr. 58, 79254 Oberried,

B31 ab Freiburg oder Donaueschingen, L126 bis Oberried.

Endpunkt: "Hohe Brücke" 79254 St. Wilhelm

Bus 7215 von Haltestelle "Hohe Brücke" bis Haltestelle "Goldener Adler"