Start und Ziel der Tour:

Kurhaus Baden-Baden
Kaiserallee 1
76530 Baden-Baden

Startpunkt der Tour ist das mondäne Kurhaus mit seinem berühmten Casino Baden-Baden. Entlang der charmanten Kurhaus-Kolonnaden geht es weiter zum Leopoldsplatz in das Herz der Baden-Badener Altstadt. Mit ihren engen Gäss­chen, historisch beeindruckenden Bausubstanzen, alten Kopfsteinpflastern und plätschernden Brunnen entdecken Sie all das, was Baden-Badens Stadtbild ausmacht. Der Weg geradeaus weiter führt über den Shopping-Boulevard der Sophienstraßeund lädt Fashionliebhaber sowie Trendsetter zu einem exklusiven Bummel in eine der schönsten Straßen des Baden-Badener Zentrums ein.

Anschließend geht es links ab zum Marktplatz mit seiner stadtbildprägenden Stiftskirche, vorbei an den historischen Relikten des römischen Bäderviertels. Von hier aus geht es die Stufen der Schlossstaffeln nach oben bis zur Terrasse des Neuen Schlosses auf dem so malerischen Florentinerberg. Oberhalb des Klosters zum Heiligen Grab bietet sich einer der spektakulärsten Aussichtsplätze über die kleinste Weltstadt. Bereits jetzt hat sich Baden-Baden von seiner besten Seite gezeigt und in allen erdenklichen Facetten präsentiert.

Und auch die darauffolgenden, zu bewältigenden Höhenmeter addieren sich dekorativer denn je: Bergauf geht es durch den weitläufigen Park hoch auf den Hungerberg und über die einsam gelegene Sophienruhe, vorbei an der Bernharduskapelle bis zu den mächtigen Gemäuern der Burgruine des Alten Schlosses.

Die eindrucksvolle Ruine der Burg zu Hohenbaden liegt wie ein Adlerhorst exponiert am westlichen Rand des Battertfelsens und überblickt von hier hoheitsvoll Stadt und Land. Einst residierten hier für lange Zeit die Markgrafen von Baden. Später kamen Dichter, Denker und Maler, die sich im 19. Jahrhundert von den nun malerischen Ruinen und der üppigen Natur inspirieren ließen. So wurde die romantisch gelegene Anlage bereits seit den 1820er Jahren gesichert und touristisch erschlossen – Baden-Badens Einstieg als außer­gewöhnliches Erholungsziel von europäischem Rang. Wandern und Wandeln – beides hat in Baden-Baden bis heute eine große Tradition.

Das dazugehörige Restaurant Fidelitas bietet hier eine wunderbar elegante Einkehrmöglichkeit in besonderem Ambiente.

Von hier aus geht es weiter entlang der Battertfelsen, ein beliebtes Kletter- und Naturschutzgebiet mit bis zu 60 m hohen Felstürmen. Hier locken zahlreiche steinerne Aussichtsplattformen mit unglaublichen Fernsichten über die Stadt und die gesamte Rheinebene bis tief nach Frankreich hinein. Insbesondere die sogenannte Ritterplatte auf 488 m Höhe zählt hier dazu.

Folgen Sie dem Pfad durch Laubwälder vorbei an der unteren Batterthütte bis Sie zur herrlich gelegenen Engelskanzel kommen. Dann hinab zur Wolfsschlucht. Hier gibt es Einkehrmöglichkeiten für herzhaften Genuss: das Restaurant Wolpertinger und das Restaurant Wolfsschlucht.

Nun geht es nach einem Abstecher zur Teufelskanzel mit himmlischer Aussicht weiter hinab zur Talstation der MerkurBergbahn. Zwar endet hier die erste Etappe und genau genommen führt der Panoramaweg nur an der Tal­station der berühmten Bergbahn vorbei, doch eine gemächliche Gipfelfahrt mit der 1913 erbauten Standseilbahn sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Mit der Bergbahn geht es 370 Höhenmeter steil hinauf auf den Gipfel des Baden-Badener Hausbergs, dem Merkur: Der wohl schönste Ausblick weit und breit mit feiner Einkehrmöglichkeit, dem Merkurstüble, um die Wanderung wohlverdient ausklingen zu lassen.

Noch lange bevor die „Schwarzwaldklinik“ mit Professor Brinkmann in der Hauptrolle den Mythos des Schwarzwaldes wiederbelebte und in bundesdeutsche Wohnzimmer zauberte, war es bereits eine in Baden-Baden gedrehte Mini-Serie, die im Jahr 1965 Kultstatus erreichte: „Der Forellenhof“ mit herrlichen Geschichten aus dem Leben der Hoteliersfamilie Buchner. In den Hauptrollen: Hans Söhnker und Jane Tilden.

Diese zweite Etappe des Panoramaweges Baden-Baden führt Sie vom heiligen Berg des römischen Merkur-Gottes durch eine wundervolle Landschaft mit unterschiedlichsten Aussichtsszenarien, zu den fast vergessenen Fernseh­göttern der frühen 70er – eine wunderbar feinsinnige Kulturetappe in die gute, alte Zeit…

Die zweite Etappe beginnt an der Talstation der historischen, neu restaurierten Merkur Bergbahn. Diese lässt sich ganz einfach mit den Buslinien 204 und 205 oder mit dem Auto erreichen. Ein kostenloser Parkplatz steht zur Verfügung. Die Etappe ist mit 9 km Streckenlänge recht kurz, eine Fahrt mit der Standseilbahn hinauf zum bewirtschafteten Aussichts-Gipfel ist daher eine lohnens­werte Option. Die Gastronomie des Merkurstübles bietet Ihnen heißen und aromatischen Kaffee in Kombination mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt. Wer lieber am Boden bleiben möchte, der genießt seine Stärkung im Waldcafé am Fuße des Baden-Badener Hausbergs – was für ein genuss­reicher Auftakt…

Und der Genuss wird auch danach nicht weniger: Gestärkt geht es weiter in Richtung Häslichmatte, einer sonnengeküssten Liegewiese inmitten des Waldes. Hier steigt der Pano­ramaweg nun in Richtung Wildgehege leicht an, um dann – die historischen Eckhöfe passierend – auf dem sonnen­verwöhnten Höhenzug des Eckberges glänzende Aussichten auf Baden-Baden und sein berühmtes spirituelles Zentrum zu offerieren: das Kloster Lichtenthal. Ein kurzer Abstecher zur Marienkapelle darf dabei keinesfalls fehlen, denn hier treffen Wälder, sonnige Rebhänge und ein wunderbarer Weitblick aufeinander – perfekt um einen Moment innezuhalten.

Malerische Aussichten auf das Kloster und Baden-Badens ländlichen Stadtteil Oberbeuern, Passagen über idyllische Streuobstwiesen und ausgedehnte Grünlandflächen, die von tierischen Landschaftspflegern wie Schafen und Hochlandrindern liebevoll gepflegt werden, sowie facettenreiche Mischwälder bestimmen nun im steten Wechsel die nächsten Kilometer.

Es ist ein gemütliches Wandern inmitten einer aufregenden Kulturlandschaft – das an den Weiheranlagen des einstigen Fernseh-Kultortes „Forellenhof“ sein heutiges Etappen-Ende findet. Das gleichnamige Waldhotel lädt mit seinem gastronomischen Angebot zum Verweilen ein.

 

Traumhafte Landschaften, endlose Ruhe und jede Menge Eindrücke – die 3. Tagesetappe auf dem Panoramaweg ist mit ihren 14,2 km Streckenlänge nicht nur die längste, sondern gemeinsam mit Etappe 4 auch die einsamste und ursprüng­lichste aller Streckenabschnitte. Diese Wanderung eignet sich besonders an heißen Tagen, da sie größtenteils durch dunkle, schattige Wälder führt.

Auf und nieder zieht sich der Panoramaweg durch den so abwechslungsreichen Baden-Badener Stadtwald und immer wieder werden dabei malerische Täler durch­quert: Zum Portfolio gehören unter anderem das Übelsbachtal, das Geroldsauer Tal sowie das Grobbachtal – wobei Sie im letzteren eine ganz besondere Attraktion erwartet: der Geroldsauer Wasserfall.

Ihren Anfang hat die Etappe 3 am Forellenhof im Baden-Badener Stadtteil Oberbeuern. Vorbei am Kuchenberg führt der Weg zur Bußackerhütte, die zu gemütlichen Vesperpausen einlädt. Nach Durchqueren des Übelsbachtals, vorbei am Schatzbühl, folgen lichte, angenehm geneigte Wiesenflächen, die dank ihrer Höhenlage einen großartigen Ausblick auf das Grobbachtal ermöglichen. Vielleicht fallen Ihnen auf dem Weg dorthin die steil aufragenden und eng zusammentretenden Talhänge beiderseits des wildromantischen Grobbaches auf. Der hier wachsende Schluchtwald mit seinen Eschen, Erlen, Bergahornen, Ulmen, Linden und Tannen ist eine wahre Fundgrube für Naturkenner und Naturliebhaber.

Der weitere Streckenverlauf zieht sich entlang der großzügigen Grünflächen, über die Grobbach-Brücke bis in die dichten Wälder des Schwarzwaldes und wird dabei stetig vom Plätschern des Grobbaches begleitet. Wenn man dem fließenden Wasser auch noch weiterhin folgt, so gelangt man zu Baden-Badens Naturhighlight schlechthin: dem Geroldsauer Wasserfall. Hier können Sie ab Juni den Anblick der üppig blühenden Rhododendren genießen, welche Sie auf das nächste, faszinierende Naturspektakel einstimmen: Sechs Meter stürzt sich hier in diesem engen Tälchen das tosende Wasser des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadt­teils Geroldsau über einen Felsvorsprung hinab in einen kleinen Felsenkessel – ein wundervoller Platz und der ideale Moment zum Innehalten.

Der Geroldsauer Wasserfall ist übrigens wegen seiner Seltenheit ein herausragendes geologisches Naturdenk­mal. Ein inspirierender Ort inmitten kraftvoller Natur, ideal um kreative Energie zu tanken.

In den Wäldern findet sich außerdem eine gemütliche Einkehrmöglichkeit in der Waldgaststätte Bütthof. Von hier aus schlängelt sich der Panoramaweg zunächst zwischen Wiesen und Obstbäumen zum etwas höher gelegenen Stadtwald empor. Der Weg auf der gegenüberliegenden Seite des Grobbaches führt Sie weiter in Richtung Malschbach. Nach dem Wanderparkplatz überqueren Sie die berühmte Schwarzwaldhochstraße. Immer am Waldsaum ent­lang geht es nun auf einer Höhe – mit herrlichem Blick auf das Geroldsauer Tal – recht entspannt weiter zum heutigen Tourende, der Geroldsauer Mühle. Landschaftlich reizvoll liegt sie vor den Toren der Stadt Baden-Baden und markiert zugleich das "Tor zum Schwarzwald".

Wer den reinen Schwarzwald schmecken möchte, der wird hier bestens bedient. In diesem beeindruckenden Weißtannen-Bau treffen Sie auf einen Mühlenmarkt mit regionalen Produkten und auf ein hochklassiges, kulinarisches Angebot: Hier können Sie Ihren Wandertag ganz entspannt und stilvoll ausklingen lassen.


Der Einstieg zur finalen Schlussetappe liegt an der Geroldsauer Mühle – einige erlebnisreiche Kilometer vom Rosenneu­heitengarten auf dem Beutig entfernt. Statt Rosen sind es daher zwei bemerkenswerte Felsmonumente, die die ersten Tour-Highlights des Tages markieren: der Louis- und der Korbmattfelsen. Über den Laisenbergweg geht es zunächst in Richtung Leisberg. Die schattigen Wege führen nach Westen zur Schutzhütte „Gelbe Eiche“. Im Anschluss führen die stillen und einsamen Waldwege zumLouisfelsenauf 415 Metern Höhe, wo Sie einen wunderschönen Panoramablick über Baden-Baden, den Rhein und das benachbarte Elsass genießen können.

Option: An der Abzweigung besteht nun die Möglichkeit, links einen Abstecher durch denYburgwaldbis hin zurBurgruine Yburgzu machen – hier erwarten Sie im Restaurant der Yburgkulinarische Highlights mit sagenhafter Aussicht über das Baden-Badener Rebland und die Rheinebene.

Über die „Lache“ hinweg – gemeint ist hier die Lachehütte – und den Pfeifersfelsweg entlang, führt Sie der Panoramaweg zum berühmten Waldhaus Batschari, eine Waldhütte aus Stein und Holz, die mit ihrem großzügigen Innenraum und Sitzbänken zu einer kleinen Pause einlädt. Wohl bei keinem anderen Aussichtspunkt liegt einem die weltberühmte Kurstadt Baden-Baden mit all ihren Sehenswürdigkeiten, prächtigen Parkanlagen und den mächtigen Battertfelsen derart schön zu Füßen. Von hier ist es nicht weit zum Korbmattfelsen und dem auf einem exponierten Felsvorsprung gelegenen Aussichtspunkt. Genießen Sie schöne Aussichten auf den südwestlichen Teil der Stadt.

Über das Waldeneck geht es in Richtung Korbmattfelsenklinik. Option: Wer einfach nicht genug von schönen Aussichten bekommt, führt seine Wanderung ab dem Tiergarten entlang des Michelbachs in Richtung Fremersberg fort. Der in 525 Metern Höhe errichtete Fremersberg-Turm ermöglicht einen umfassenden Weitblick auf den Schwarzwald, die Rheinebene und die französischen Vogesen. Es erwarten Sie badische Spezialitäten in der Waldgaststätte „Turm Fremersberg“ auf dem Gipfel des Berges.

Bei der Korbmattfelsenklinik überqueren Sie die Straße Richtung Tiergarten und folgen dem Weg in Richtung Rosenneuheitengarten. Ruhe und Entspannung finden Sie dazwischen am ruhig gelegenen Waldseeauf der linken Seite des Weges. Und dann ist man urplötzlich zurück in der Zivilisation, bewegt sich im urbanen städtischen Grüngürtel – um den betörenden Duft zahlloser Rosen zu verfallen: Genießen Sie die farbenfrohe Blütenpracht im Rosenneuheitengarten auf dem Beutig. Man glaubt, das Paradies zu betreten, denn die gebotene Aussicht auf die Stadt hat eben solche Qualitäten. Die World Federation of Rose Societies hat diesem beson­deren Garten die Auszeichnung „Award of Garden Excellence“ verliehen.

Zugegeben es wird schwer sein, diesen besonderen Platz wieder zu verlassen – und doch ist es nicht das letzte Highlight dieser an Reizen und Attraktionen so reich beschenkten Schluss-Etappe. Biegen Sie dann rechts ab Richtung Friesenberghütte und folgen Sie dem Weg bis zur rumänisch-orthodoxen Stourdza-Kapelle mit ihrer goldenen Kuppel. Das beeindruckende Monument bietet Ihnen kurz darauf einen besonderen Logenplatz über die Stadt. Achten Sie auf die sie umgebenden, mächtigen Mammut­bäume – ein botanischer Traum!

Über zahlreiche Treppen zieht sich der Panoramaweg von hier bergab durch den Kurpark hinunter zum Kur­haus – jenem ebenso historisch reizvollen wie zentralen Ort in der mondänen europäischen Lebenskulturhaupt­stadt.